Rezension: Susanne Gerdom – Queen of Clouds: Die Wolkentürme

Queen of Clouds: Die Wolkentürme, bloomoon Verlag, Taschenbuch, 512 S., €14,99
Queen of Clouds: Die Wolkentürme, bloomoon Verlag, Taschenbuch, 512 S., €14,99

 

Ich hatte noch nie was von Susanne gelesen, und bin absolut begeistert. Ich habe inzwischen diverse andere Bücher von ihr auf meinem Reader, und im Anzeigenteil am Ende des Buches habe ich noch ein ‚Muss‘ entdeckt. 😀
Zum Inhalt:

In einem Zwei-Klassen-System wachen die Unterdrückten, die ‚Schluchter‘, langsam auf. Auch für die Unterdrücker, die Türmer, ist nicht mehr alles rosig. Unfruchtbarkeit bedroht sowohl die Menschen, die in den Schluchten leben, als auch die oberen 10000 derer, die in den obersten Etagen der Wolkentürme leben, weit weg von Not und Pein.

Um die Ursachen für die Unfruchtbarkeit herauszufinden und womöglich zu beheben, werden aus jeder Klasse einige Personen auf die Reise geschickt. Ihr Ziel ist Turm Null, von dem fast alle glauben, er gehöre ins Reich der Legenden.

Die Reisegesellschaft ist ziemlich bunt zusammengewürfelt, aber im Laufe der Reise kommt man sich näher. Es heißt, Turm Null kann nur gefunden werden, wenn Türmer und Schluchter im Team arbeiten.

Meine Meinung:

Der Einstieg ins Buch ist absolut gelungen! Man wird in eine faszinierende Welt geworfen, die man so schnell nicht mehr verlassen möchte, auch wenn die Umstände alles andere als positiv sind.

Die Charaktere sind sehr schön herausgearbeitet. Sie sind widersprüchlich, machen eine Entwicklung durch, und dennoch bleiben sie sich irgendwie treu.

Selbst die ‚Nebendarsteller‘ möchte man nicht missen. Zwei der Charaktere bleiben bis fast zum Schluss sehr undurchschaubar, was zu wilden Spekulationen verleitet.

Die Bedeutung von Freundschaft wird sehr gut dargestellt, auch dass sie Stürme überdauert und schlussendlich zu einer besseren Welt beitragen kann.

Die Auflösung des Ganzen macht Hoffnung. Nicht jedes Detail wird erklärt, aber das Ende lässt keine wichtigen Fragen offen.
Trotzdem möchte man mehr wissen, denn es gäbe sicher noch unendlich viel zu erzählen (und als Leser zu erleben) was eine Fortsetzung sehr wünschenswert macht.

Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet, und sowohl die Autorin als auch der Bloomoon Verlag haben sich große Mühe gegeben: so gibt es zum Beispiel eine Geheimsprache (sehr leicht zu entziffern, aber sicher schwierig zu drucken), und die Kapitel haben tolle Überschriften. Das war ein besonderes Schmankerl, was den positiven Gesamteindruck  durchaus verstärkte.

Ich könnte noch ewig weiter schreiben, aber wer jetzt noch nicht überzeugt ist, hat selbst Schuld. Alle anderen: fangt an zu lesen!

Ich würde das Buch jedem empfehlen, man muss kein Genre Fan sein, um es zu genießen!

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