Rezension: Die Macht des Nimbus – Andreas Masberg

 

Andreas Masberg: Die Macht des Nimbus
Die Macht des Nimbus; Kindle Edition; € 2,99

 

Kurzbeschreibung (von Amazon)

„Was glotzt du so?“, fragte der kleine Engel. „Noch nie ’ne Putte gesehen?“ …

Regensburg 1630:
Der Straßenjunge Jakob stößt während einer Sonnenfinsternis auf einen geheimnisvollen Gegenstand. Wenig später erfährt er, dass es sich dabei um einen Nimbus handelt: Eine leuchtende Kugel, die den Engeln einen Heiligenschein verleiht. Doch der Nimbus ist gefährlich. Schon bald sind dunkle Mächte hinter ihm her …

Eine fesselnde und humorvolle Geschichte über die schier aussichtslose Suche nach einem Weg in den Himmel. Das spannende Abenteuer führt Jakob und die Putte in geheimnisvolle Ecken und dunkle Winkel der historischen Stadt Regensburg.

Meine Meinung:

Irgendwo in meinem Hinterkopf hatte sich festgesetzt, dass dieses Buch für Kinder gedacht war, und unter dem Aspekt habe ich es gelesen.

Es ist eine bezaubernde Geschichte um eine vorwitzige Putte, die in Regensburg Chaos auslöst als sie (im Himmel) einen Nimbus  stiehlt der auf die Erde niedersaust.

Die handelnden Personen sind treffend beschrieben, und man erfährt so dies und das über das Regensburg des 17. Jahrhunderts.

Zu der Zeit war die Kirche noch sehr einflussreich, und die Bevölkerung glaubte an alles Mögliche, hauptsächlich an das, was die Kirche verbreitete.

Glaube, Aber- und Wunderglaube sind hier eindrucksvoll beschrieben, und man erfährt so einiges Wissenswerte über Engel, Putten usw.

Was davon tatsächlich Grundlagen hat oder frei erfunden ist, vermag ich nicht zu sagen, aber es bringt die Geschichte voran.
Es gibt diverse Bezüge zur Bibel, aber auch andere Denkarten werden nicht ausgeschlossen, so helfen Jakob besonders die chinesischen Weisheiten und Lehren weiter.

Inzwischen habe ich gesehen, dass das Buch unter ‚All-ages‘ rangiert. Dem würde ich eingeschränkt zustimmen.

Für Teenager und Erwachsene ist die Geschichte meiner Meinung nach zu kindlich. Die Sprache ist für Kinder sehr gut geeignet (mit zwei oder drei Ausnahmen, die ich für Kinder für ungeeignet halte). Es wird relativ viel wiederholt, was mich in meiner ursprünglichen Annahme, es sei ein Kinderbuch, bestärkte.

Die Geschichte an sich ist nicht schwer zu verstehen, und, jedenfalls für mich, erfrischend neu und anders.

Fazit: Ein sehr guter Debutroman dre sich hervorragend zum Vorlesen eignet.

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