Rezension: Manuel Charisius – Weltenlied (Saga der Zwölf 1)

 

 

Manuel Charisius - Weltenlied (Saga der Zwölf 1) Qindie, € 2,99 358 S
Manuel Charisius – Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
Qindie, € 2,99
312 S

Diesen Roman las ich kürzlich in einer Autoren begleiteten  Leserunde. Wie die vorhergehenden Leserunden mit anderen Autor/innen an denen ich teilgenommen habe, war auch die Runde ein voller Erfolg, nicht zuletzt Dank des guten Romans und der netten Begleitung.

Inhalt:

Die unterschiedlichsten jungen Leute sind unterwegs, um in erster Linie sich selbst zu retten. Dabei nehmen sie mehr oder weniger ungewollt großen Einfluss auf die Welt in der sie leben.

Cover: Das Cover ist sehr schön, ganz so stellt man sich das vor.

Kapitel: In Anlehnung an ein Lied ist das Buch in Vorspiel, Zwischenspiel, Nachspiel und Strophen eingeteilt, was ich sehr gelungen fand.

 

Meine Meinung:

Manuel Charisius ist es gelungen, nicht nur eine fantastische Geschichte zu schreiben, sondern gleichzeitig einen Initiationsroman. Die Themen: Selbstfindung, Freundschaft, Liebe, Verrat, und Machthunger sind nicht neu, man kann ja schließlich das Rad nicht neu erfinden, aber die Umsetzung und Verknüpfung dieser Themen ist sehr gut gelungen.

Wir haben drei jugendliche Protagonisten, die aus den unterschiedlichsten Gründen abenteuerliche und gefährliche Reisen durch das Land Nýrdan machen.

Dabei entwickeln sich Liebesbeziehungen, werden Freundschaften auf die Probe gestellt, und so ganz nebenbei müssen sie versuchen, sich selbst und ihre Welt zu retten.

Musik spielt dabei eine große Rolle. Sie muss aus dem Innern kommen, und damit das möglich ist, müssen die Protagonisten ihre jeweiligen Entwicklungen durchmachen.

Es wird nicht ausgesprochen, aber es wird klar, dass Unwissenheit zu einer großen Gefahr werden kann: hauptsächlich für das Umfeld der Jugendlichen, aber auch für sie selbst.

Letztendlich nützt einem aber auch das größte Wissen nichts, wenn man es für eigennützige Zwecke einsetzt.

Die Geschichte zeigt die Zerrissenheit der Jugendlichen, mit allem was dazu gehört: Fragen, Aufmüpfigkeit, Aufbrausen, Ungeduld; aber auch Vertrauen, Freundschaft, Liebe und Romantik.

Die Szenen haben mich stellenweise sehr tief berührt, aber wer homophob ist, sollte vermutlich die Finger von dem Buch lassen.

Beim ersten Mal lesen hatte ich dass Gefühl, dass mir beim Schluss etwas fehlte, aber nachdem ich ihn jetzt noch einmal gelesen habe kann ich diesen ersten Eindruck nicht mehr bestätigen.

Ein rundum gelungener Roman, nicht nur für Fantasiefreunde.

Man darf den Folgeband mit Spannung erwarten.

 

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