The Real Neat Blog Award

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Zu meiner großen Überraschung wurde ich kürzlich für den Real Neat Blog Award nominiert. An dieser Stelle möchte ich mich bei Yvonne von wortHunger ganz herzlich dafür bedanken!

Die Regeln

  • Verlinke das Award-Logo auf deinem Blog
  • Verlinke die Person, die dich nominiert hat und gib ihr Bescheid, dass du den Tag mitgemacht hast
  • Beantworte die 7 Fragen, die dir gestellt wurden
  • Nominiere beliebig viele andere Blogs und gib ihnen Bescheid, dass du sie nominiert hast
  • Denke dir 7 eigene Fragen für die Nominierten aus

Yvonnes Fragen lauten wie folgt:

 

  1. Was ist deine Motivation, einen Blog zu führen?

Voriges Jahr entdeckte ich ‚leserunden.de‚, wo man in Autorenbegleiteten Runden gemeinsam Bücher liest. Anschließend schreibt dann jeder Teilnehmer sein Fazit und eine Rezension.

Je breiter die Rezensionen gestreut werden, desto besser – also musste ein entsprechender Blog her.

2. Hast du eine witzige Marotte? Erzähl sie mir.

Jetzt geht es ans Eingemachte. 😉 Ehrlich gesagt fällt mir da gar nichts ein. Ich lese oft laut oder murmele vor mich hin. In meinem Kopf höre ich meine Stimme die ganze Zeit, und mitunter debattiere ich mit mir selber ob ein Wort so oder anders ausgesprochen wird.

3. Welches Buch würdest du immer und immer wieder lesen?

Three Men in a Boat von Jerome K Jerome. Das Buch hat alles und mehr, und egal wie oft ich es lese (oder höre), ich lache mich schlapp darüber.

4. Wenn dir alle Türen offen stehen würden, womit würdest du am allerliebsten dein Geld verdienen?

Hmmm, knifflig. Als Übersetzerin vielleicht.

5. Was ist dir wichtig auf dieser Welt. In deinem Leben?

Auf der Welt: dass jeder in Frieden leben kann und gut versorgt ist. In meinem Leben: dass es meiner Familie und Freunden gut geht.

6. Was magst du an dir besonders?

Dass ich aufgeschlossen bin und immer dazulerne. Ich hoffe, das bleibt auch im Alter so.

7. Wenn du die Macht hättest, was würdest du auf der Stelle auf Erden ändern? Es sind keine Grenzen gesetzt.

Ich würde jegliche Religion abschaffen, das wäre ein gewaltiger Schritt in Richtung Weltfrieden.

 

Ich nominiere (in keiner speziellen Reihenfolge):

Anna von Buchpost

Janine von Meine Welt der Bücher

Buchmacherin

Niklas von Niklas Leseblog

Hokuspokus von Hauptsache Bücher

 

Hier nun meine Fragen an euch:

 

1. Kommentierst du regelmäßig Blogposts anderer Blogger?

2. Schaffst du es, alle Blogposts zu lesen von Blogs denen du folgst?

3. Nimmst du regelmäßig an Blogaktionen wie z. B. ‚Die Montagsfrage‘ oder ähnliches teil?

4. Hast du schon mal an einer Blogtour teilgenommen?

5. Bist du Mitglied in einem (oder mehreren) Leseforum (Literaturschock, Goodreads etc)?

6. Hast du das Gefühl, dass ein Blog in deutscher Sprache ein Nachteil ist, in einer Zeit wo im Internet fast alles auf englisch abläuft?

7.  Was unternimmst du, um dich von den vielen Blogs abzuheben?

 

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Rezension: Die Sieben Schwestern – Lucinda Riley

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Goldmann Verlag, Gebunden, 540 S., €19,99

Der Goldmann Verlag stellte dem Leseforum Literaturschock.de netterweise einige Exemplare für eine Leserunde (mit anschließender Rezension) zur Verfügung.

Ich war eine der Glücklichen, die dieses wunderschöne Buch erhielten.

Die Ausführung ist sehr schön, angefangen beim Cover bis hin zum Lesebändchen.

Zum Inhalt:

Maia befindet sich gerade in London in Urlaub, als sie den Anruf erhält, dass ihr geliebter  Adoptivvater plötzlich verstorben ist.

Sie kontaktiert ihre fünf Schwestern und macht sich umgehend auf den Weg in ihr Zuhause in der Schweiz, idyllisch gelegen am Genfer See.

Dort angekommen erfährt sie, dass ihr Vater seiner Verfügung gemäß schon an seinem Todestag eine Seebestattung hatte.

Als alle Schwestern (wie sie, Adoptivtöchter) beisammen sind, händigt der Anwalt des Vaters jeder einen Umschlag aus.

In Maias Umschlag befinden sich ein paar Hinweise, und auf einer Skulptur, die ihr Vater hat machen lassen, befinden sich unter anderem Koordinaten für jede der Schwestern.

Maias führen nach Rio de Janeiro. Sie ist zuerst unschlüssig, ob sie dem nachgehen soll, aber ein verflossener Liebhaber bringt sich unliebsam in Erinnerung, sodass sie spontan beschließt, nach Rio de Janeiro zu fliegen.

Dort macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln.

Meine Meinung:

Das Buch ist sehr schön geschrieben. Es hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen.

Maias Erlebnisse im Rio der Gegenwart sind sehr lebendig beschrieben, aber wir tauchen mit ihr auch in die Vergangenheit ein, in eine Zeit, in der junge Frauen kaum Rechte hatten und sich in Allem ihren Vätern oder Ehemännern fügen mussten.

Stück für Stück deckt Maia ihre Herkunft auf. Unterstützt wird sie dabei von dem Schriftsteller und Historiker Floriano, dessen ersten Roman sie ins Französische übersetzt hatte.

Apropos Übersetzungen: mir wird entschieden zuviel geschmunzelt. Gefühlt taucht dieses Wort in jedem dritten Satz auf, hauptsächlich in den Abschnitten, die in der Vergangenheit spielen. Ich frage mich, welches Wort/welche Wörter wohl im englischen Original verwendet wurde/n. Aber das nur am Rande.

Nach und nach konfrontiert Maia ihre eigenen Ängste, Schuldgefühle und ihre Vergangenheit.

Das Buch ist kein Krimi und kein Sensationsroman, aber es ist sehr spannend, und nicht alle Rätsel werden aufgelöst.

Ich habe da so ein paar Theorien in Bezug auf Pa Salt und kann es kaum erwarten, dass der nächste Band erscheint.

Trotzdem kann man diesen Band als in sich abgeschlossen betrachten, wenngleich es Hinweise gibt, dass da noch viel mehr zu enthüllen ist.

Es ist eine faszinierende Familien- und Selbstfindungsgeschichte mit Geheimnissen die Lust machen auf Mehr.

 

Sehr empfehlenswert.

Rezension: Unland – Antje Wagner

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Antje Wagner: Unland Gulliver Verlag (Beltz & Gelberg) Broschiert, 379 S, € 8,95

 

 

Inhalt:

Franka kommt von Berlin nach Waldburgen, in eine sogenannte ‚Erziehungsstelle‘, betreut von den Pädagogen Vera und Andreas Kämpf.

So nach und nach lernt sie ihre Mitbewohner/innen kennen: die Zwillinge Ann und Lizzie, Ricardo, Matthias, Axel und Denise.

In der Schule und im Dorf sieht sie sich Anfeindungen ausgesetzt. Merkwürdige Dinge passieren, und alle Spuren scheinen in Unland, einer gesperrten Zone in der Nähe Waldburgens, zusammen zulaufen…

Meine Meinung:

Bevor ich mich um ein Rezensionsexemplar für Unland bewarb, hatte ich mir natürlich den Klappentext durchgelesen. Ich fand auch diverse Rezensionen, die mich immer neugieriger machten, da dieses Buch die Leserschaft offensichtlich spaltet.

Natürlich wusste ich nicht, was mich erwartet, ich machte mich aber auf ein unbefriedigendes Ende gefasst.

Um es vorweg zu nehmen: das Ende hat mich nicht enttäuscht.

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend. Die Charaktere sind sehr plastisch: all die kleinen Details machen die Personen real, ohne dass der Roman dadurch langatmig wird. Die Autorin hält uns einen Spiegel vor der zeigt, wie wir als Volk mit Menschen umgehen, die nicht ins Schema passen. Am Beispiel der Kinder und Jugendlichen in Haus Eulenruh wird plastisch und drastisch dargestellt welchen Angriffen sich Leute hier im Land ausgesetzt sehen, die „anders“ sind. Es geht nicht um Flüchtlinge, aber Franka und Co stehen für alle, die wir gemeinhin als Randgruppen oder Minderheiten abstempeln.

Die Deutschen sind kein Volk der Inklusion, sie grenzen lieber aus und verurteilen. Sie lassen sich aufwiegeln und aufhetzen.
Die Boulevardpresse greift geschickt Ängste auf und verbreitet Halbwahrheiten oder gar Lügen die diese Ängste bedienen.

Das Ergebnis (im richtigen Leben) ist dann zum Beispiel ein Bürgermeister, der abdankt weil seine Familie bedroht wird als er im Ort Flüchtlinge aufnehmen will.

Obwohl das Buch nicht ganz neu ist, ist es hochaktuell. Und damit kein falscher Eindruck entsteht: hier wird nicht mit erhobenem Zeigefinger gemahnt, sondern ganz einfach eine Realität dargestellt, wie man sie in so ziemlich jedem deutschen Dorf finden könnte.
Die Problematik wird sehr gut demonstriert, es gibt sogar einen Versuch, die Leute zum Umdenken zu bewegen — eindrucksvoll dargestellt am Beispiel der Gaußschen Kurve.

Das Ende war überraschend. Für mich stellt sich nicht die Frage, ob so etwas tatsächlich möglich ist, sondern die Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Eine Spirale der Gewalt ist durchaus wahrscheinlich, aber wir erleben sie in diesem Buch nicht. Franka erkennt diese Gefahr zwar, sieht sich aber außerstande, etwas dagegen zu unternehmen. Ich würde diesen Roman durchaus in das Genre der Dystopien einordnen.

Das Buch ist ein eindrucksvolles Plädoyer für Inklusion und Toleranz, dabei kommt es ganz ohne Religion und Moralisieren aus, und die Spannung kommt auf keinen Fall zu kurz. Es ist unbedingt empfehlenswert.

 

Fünf von fünf Sternen

Montagsfrage: Welches Buch hat dich 2015 bisher am meisten begeistert?

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Bei Durchsicht der Blogs denen ich folge stieß ich auf den Link zur Montagsfrage von Buchfresserchen.

Wie ihr feststellen könnt, wenn ihr meine kürzlich veröffentlichte Lesestatistik anschaut, habe ich allein in den ersten zwei Monaten dieses Jahres schon so einiges gehört oder gelesen, und natürlich diesen Monat auch (wenngleich es etwas langsamer voran geht).

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Radio Interview über LibriVox

Für alle Librivox Fans und solche, die es werden w(s)ollen: Hier ein tolles Interview mit Hokuspokus

Hauptsache Bücher

Die Tage klingelte das Telefon und eine Mitarbeiterin von Radio Corax fragte mich, ob ich Zeit und Lust für ein Interview über LibriVox hätte. Hatte ich natürlich, nachdem ich mich von dem anfänglichen Schreck erholt hatte.

Radio Corax ist ein freies Radio im Raum Halle. Es sendet auf UKW 95.5 und hat einen Internetstream auf der Homepage: http://959.radiocorax.de/

Die Sendung an sich habe ich leider verpasst, aber die Radiomitarbeiterin Franziska Näther, die mit mir gesprochen hat, war so freundlich, mir einen Mitschnitt unseres Geprächs zuzusenden. Und ich darf es auch mit Euch teilen, denn alles, was Corax produziert, ist frei weiterverbreitbar oder verwendbar. Dankeschön!

Mein bevorzugter Filesharing-Dienst lässt mich gerade im Stich, deshalb habe ich es Euch bei Google hochgladen.

https://drive.google.com/file/d/0B0R3hlCdfK81QmRQRGx3TjM5RFk/view?usp=sharing

Abspielen funktioniert bei mir leider nicht, aber runterladen scheint zu gehen.

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Hör- und Lesestatistik Jan/Feb 2015

commonvox

Bislang habe ich es nie geschafft, aufzuschreiben was ich so gehört oder gelesen habe. Ich bin aber zufällig über eine Exceltabelle gestolpert, die ich von Literaturschock runterladen konnte.

Ich habe es  also erstmalig geschafft, Buch zu führen. Hier nun das Ergebnis der ersten beiden Monate:

Until now, I never managed to keep track of the books I’ve read or listened to. By chance, I stumbled upon an excel sheet, available for download from Literaturschock. 

So, for the first time now, I managed to keep a list. Below is the result fro the first two months:

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