Montagsfrage: Wie viele Seiten liegen in deinem aktuellen Buch noch vor dir und freust du dich darauf?

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Wie üblich lese ich nicht nur ein Buch. Hinzu kommt, dass der Kindle mir in der Regel keine Seitenzahl angibt, so dass ich nur sagen kann:

In ‚Secrets of the Lighthouse‘ verbleiben noch 97%. In ‚Dignity Rising‘ verbleiben noch 40% und in dem Buch das ich gerade eben angefangen habe (Die Spur der Tränen) verbleiben noch 97%.

 

Nebenbei höre ich natürlich noch Hörbücher. Ich freue mich aber darauf, die Bücher weiter zu lesen. Ich glaube, nur Dignity Rising ist der erste Band in einer Reihe (die anderen beiden sind in sich abgeschlossenen Romane, soviel ich weiß), aber ich hoffe sehr, dass es nicht mit einem riesigen Cliffhanger endet. ich muss nämlich sagen, mir reicht es jetzt langsam. Es spricht absolut nichts dagegen, mehrere Bücher in einer Reihe zu schreiben, aber der Trend heutzutage ist, eine Reihe anzufangen und sie so zu schreiben, dass alles offen ist, und man all weiteren Bände lesen muss, wenn man die Auflösung möchte.

 

Bislang habe ich das mitgemacht, oft war mir beim Kauf nicht klar, dass weitere Bände geplant sind.

Auf den dritten Band der Reckless Serie habe ich so lange gewartet, dass ich jetzt nicht mehr weiß, was in den ersten beiden Bänden passiert ist. Ich komme also in den dritten Band nicht mehr hinein. Ich müsste die ersten beiden Bände noch einmal lesen, um eine Chance zu haben, den dritten zu verstehen.

Das ist total unfair den Lesern gegenüber. Die Autoren machen es sich zu einfach. Wieso gibt es nicht wenigstens eine kurze Zusammenfassung, oder Erklärungen im Laufe des Buches, wenn auf Ereignisse aus vorangegangenen Büchern angespielt und aufgebaut wird? Es gibt Autoren die sich die Mühe machen. Sie schließen jeden einzelnen Band mehr oder minder in sich ab, und in späteren Bänden gibt es dann Hinweise (mit Eklärungen) auf die Vorgänger, sofern nötig.

Ist das wirklich zuviel verlangt? Ich habe jedenfalls beschlossen, dass ich das nicht mehr mit mache.

Ich werde die jetzt noch offenen Serien beenden sobald der jeweils letzte Band erschienen ist, und dann ist Schluss damit!

 

Von daher freue ich mich zwar darauf, Dignity Rising weiter zu lesen, aber ich gehe das mit gemischten Gefühlen an. Wenigstens ist es ein Leihbuch, also wenn es nicht abgeschlossen ist, werde ich nicht den Drang verspüren, mir die Folgebände unbedingt kaufen zu müssen, um zu erfahren wie es ausgeht.

Sorry, das war jetzt sicher mehr als man als Antwort auf die dieswöchige Montagsfrage erwarten durfte, aber ich musste das mal loswerden. 😉

 

Wie sieht es bei euch aus? Wie viele Seiten habt ihr in eurem aktuellen Buch noch zu lesen?

 

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2 Gedanken zu “Montagsfrage: Wie viele Seiten liegen in deinem aktuellen Buch noch vor dir und freust du dich darauf?

  1. Ach ja, das Leid mit den Serien! Viele Geschichten kann man gar nicht so schreiben, dass jeder Band eine in sich abgeschlossene Geschichte enthält. Es ist mir aber auch lieber, wenn ein Band mit einem Ruhepunkt in der Geschichte schließt anstatt mit der brennenden Frage, was mit dieser oder jener Figur als nächstes geschieht oder geschehen ist, besonders, wenn der nächste Band nicht schon um die Ecke wartet.

    Eine kurze Zusammenfassung des Inhalts wäre wirklich nett und ist auch nötig, wenn ein Autor gleich mehrere Jahre für den nächsten Band braucht. Das müsste ja nicht mal der Autor besorgen, der Verlag könnte das auch und manche tun es ja. Dagegen mag ich es gar nicht, wenn die Vorgeschichte in die Erzählung eingearbeitet ist. Das unterbricht den Erzählfluss und langweilt, wenn die Lektüre des letzten Bandes noch nicht lange zurückliegt.

    Wirklich ärgerlich finde ich, wenn weder auf dem Cover noch auf der Titelseite steht, dass man es da mit einem Band X aus einer Serie zu tun. Das gehört da einfach hin. Oft genug findet man diese Angaben dann auch nicht im Bibliothekskatalog.

    Und noch schlimmer: Wenn der Verlag den Buchtitel oder Serientitel bei einer Neuausgabe willkürlich ändert.

    Ach, ich könnte jetzt noch ein bisschen weiter über die Nachteile von Serien meckern, abschwören mag ich ihnen trotzdem nicht. Es macht einfach zu viel Spaß, den Figuren über die lange Strecke zu folgen.

    Gefällt 1 Person

    1. Ich habe auch nichts gegen Serien per se, aber momentan scheint es modern zu sein, ein Buch einfach enden zu lassen ohne dass irgendetwas zum Abschluss gekommen ist. Der Folgeband fängt dann völlig unvermittelt da an, wo der vorherige abgebrochen hat. Das ist für mich als Leser völlig unbefriedigend. Zuerst dachte ich, das wären Ausnahmen, also habe ich darüber weg gesehen, aber inzwischen ist das leider üblich, und das ärgert mich, zumal es auch anders geht (nimm zum Beispiel deine Häkelkrimireihe um Dr Siri (von Colin Cotterill), oder Die Sieben Schwestern (von Lucinda Riley): der jeweils erste Band ist in sich abgeschlossen. Natürlich machen sie neugierig auf die Folgebände, aber sie schließen ein Thema ab und lassen den Leser nicht im Regen stehen bis der nächste Band erscheint. So geht es also auch, man muss sich nur ein bisschen Mühe geben. 🙂

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