Rezension: Tom Jacuba – Die Magierin der Tausend Inseln (Kalypto 2)

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Tom Jacuba: Die Magierin der Tausend Inseln (Kalypto 2), Bastei Lübbe; Taschenbuch, 605 S., € 12,00

 

Zum Inhalt:

Garona ist erobert, jetzt geht es gegen die Waldvölker. Catolis, die Magierin der Tausend Inseln, ist zuversichtlich, dass die Tarkaner auch die Waldvölker besiegen können. Aber Ayrin, der ehemaligen Königin von Garona, und Lasnic, dem Waldmann, ist die Flucht gelungen, und sie setzen sich zur Wehr. Derweil verfolgt Lauka, Ayrins Halbschwester, unbeirrt ihre Rachepläne und spuckt allen in die Suppe.

Meine Meinung:

 

Nachdem ich schon vom ersten Band völlig fasziniert war, konnte ich es nicht erwarten bis mein Rezensionsexemplar bei mir eintraf, also besorgte ich mir die Hörbuchfassung um die Zeit zu überbrücken…

Sowohl das gedruckte Buch, als auch die Hörbuchfassung lassen nichts zu wünschen übrig. Das Buch hat den Vorteil, dass es eine Landkarte enthält.

Es ist wieder spannend: der Konflikt zwischen Lauka und Ayrin spitzt sich zu, desgleichen der Konflikt zwischen Lauka und Catolis.

Wir lernen ein weiteres Volk kennen: die Baldoraner. Sie unterscheiden sich wieder von den drei bisher kennengelernten Völkern. Ich bin jetzt sehr gespannt auf die sogenannten ‚Eiswilden‘, von denen wir immer noch nichts wissen, obwohl Pirol Gumpen einer ihrer Vertreter zu sein scheint.

Er ist aber sehr geheimnisvoll. Das nächste große Geheimnis bezieht sich auf den Magier unter den Waldvölkern. Wer ist es? Hier gibt es die eine oder andere Überraschung.

Wie schon im ersten Band, war ich fasziniert von dem blinden Hass und der Machtgier einzelner Charaktere. Sie verleiten einige dazu, alle zu foltern, die nicht unbedingt gehorsam sind, oder mit denen sie aus anderen Gründen ein Hühnchen zu rupfen haben.

Im Grunde finde ich das schwer vorstellbar, aber die Geschichte  hat leider bewiesen, dass es so etwas gibt.

Die Charaktere werden noch ausgebaut, sie entwickeln sich und machen eine Wandlung durch — nicht unbedingt zum Guten.

Auch die Sprache hat mir wieder gut gefallen, die Vergleiche (z. B. „Wie alte Ziegenmilch“ in Bezug auf den Mond) sind witzig und passen, auch wenn sie ungewöhnlich sind.

Einige Stränge werden aufgelöst, aber es ist klar, dass es weitergehen muss. Leider dauert es noch über ein halbes Jahr, bis der letzte Band erscheint. Ich bin sehr gespannt darauf wie es weitergeht: können die Magier besiegt werden? Müssen die Eiswilden auch in einen Krieg ziehen, an dem sie kein Interesse haben? Was ist Gumpens Geheimnis?

Sehr viele Fragen müssen noch beantwortet werden. Ich freue mich schon auf den dritten Band (Der Wächter des Schlafenden Berges).

Wie schon Band 1 ist auch dieser Band High Fantasy vom Feinsten, und unbedingt empfehlenswert, egal ob gedruckt oder gesprochen.

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5 Gedanken zu “Rezension: Tom Jacuba – Die Magierin der Tausend Inseln (Kalypto 2)

  1. Irgendwie konnte ich mich mit dem ersten Teil so gar nicht anfreunden. Dabei weiß ich gar nicht, woran’s lag. Ich breche allerdings selten eine Serie ab und frage mich deshalb, ob der zweite Teil unter Umständen sogar besser ist. Gibt’s da Hoffnung? 😀

    Gefällt 1 Person

    1. Schwer zu sagen, wenn ich nicht weiß, warum du mit dem ersten Band nicht klar gekommen bist. Da wir jetzt alle Völker kennen, würde ich mal sagen: Ja. Im zweiten Band ist wesentlich mehr Action, und die Hauptcharaktere machen ziemliche Entwicklungen durch. Man erfährt auch endlich, wer der Magier bei den Waldleuten ist, und mehr über Kalypto. Wie du vermutlich ersehen kannst, bin ich schwer begeistert und warte mit Spannung auf den dritten Band.

      Gefällt 1 Person

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