Rezension: Rebekka Pax: Spiegelseele

Rebekka Pax: Spiegelseele; Egmont-LYX Verlag, TB, 301 S.; €14,99
Rebekka Pax: Spiegelseele; Egmont-LYX Verlag, TB, 301 S.; €14,99

Inhalt:

Als ein Mann scheinbar ohne Grund von seinem Zwillingsbruder umgebracht wird, steht Ermittlerin Cornelia Arents mit ihrem Team vor einem Rätsel. Einen Hinweis darauf, dass da etwas undurchsichtiges vorgefallen ist, erhält sie von der Witwe des Verstorbenen.

Als kurze Zeit später ein Zwillingspaar verschwindet, vermutet Cornelia einen Zusammenhang und ermittelt in eine ungewöhnliche Richtung. Mit ihrem Teamkollegen Robin gibt es Probleme die sie erst im Laufe der Ermittlungen anspricht.

Meine Meinung:

Der Leser weiß schon von Anfang an, dass der Zwillingsmord nicht von ungefähr erfolgte. Wir beobachten, wie nach und nach immer mehr Zwillingspaare in einen tödlichen Sog geraten. Es ist sehr spannend geschrieben, ich als Leser habe mit den armen Zwillingen mitgelitten und mitgehofft.

Das Ermittlerteam hat mich hingegen eher kalt gelassen. Die persönlichen Probleme von Cornelia und Robin basieren auf Vorfällen die im vorhergehenden Band passiert sind, so dass ich mir dazu eigentlich keine Meinung bilden konnte, da ich das Buch nicht gelesen habe. Die Charaktere werden angerissen, aber es gibt nur einen Charakter, der deutlicher herausgearbeitet ist, und genau den kann man nicht wirklich verstehen, zumal nur in Andeutungen darauf eingegangen wird, warum er so ist und handelt.

Ich kenne mich in der Kriminellenszene nicht aus, habe auch keine Einblicke in gestörte Persönlichkeiten, weiß nicht, was kurzfristig technisch möglich ist, aber einige der technischen Details haben mich nicht überzeugt. Auch der Showdown zeigte ein  sträflich nachlässiges Verhalten von Cornelia und Robin, welches mich nicht wirklich überzeugen konnte.

Davon abgesehen war das Buch sehr spannend, und ich musste unbedingt weiterlesen um herauszufinden, wie es ausgeht.

Es gab ein paar unbeabsichtigte Verwechselungen* die mich vermutlich genauer haben hinsehen lassen, als ich es sonst getan hätte, und vielleicht war ich deswegen etwas kritischer, und habe mehr hinterfragt.

Trotzdem bietet das Buch ein paar Stunden nervenaufreibender Spannung, und das ist schließlich das A und O bei einem Krimi.

 

  • Werden in einer zukünftigen Auflage korrigiert
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