Gelesen und gehört im Februar und März

So, heute ist der letzte Tag im März, und ehe ich es wieder vergesse, hier mal was ich in den letzten beiden Monaten so gehört und gelesen habe.

 

Dies ist ein copy&paste von einer anderen Seite, deswegen sind eventuelle Kommentare auf englisch, aber es sind allerhand deutsche Titel dabei.

 

February:

The Silent Barrier by Louis Tracy (LV ):15)–no mystery this time, but a romance

The Postmaster’s Daughter by Louis Tracy (LV, 07:37)–another mystery novel in good old Louis Tracy style. :)

Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens by Sebastian Niedlich (07:22) — Great book, but unfortunately abridged for the CDs, so about 1/3 of the book is missing, and it shows in places.

The Magician’s Lie by Greer Macallister (10:18) — a chance find, and a great one. Read by two narrators (1 male, 1 female), it’s a really great story about love, deceit, and illusions.

Assassin’s Apprentice by Robin Hobb (17:23)– Great book, great narrator, absolutely recommendable for fantasy buffs like me.

March

Royal Assassin by Robin Hobb (29:21) — s.a.

Assassin’s Quest by Robin Hobb (37:39)– Loved it as much as the previous volumes in this trilogy.

The Lake House by Kate Morton (21:25)– Great story telling, not sure about the ending, though. Exceptional narration by Caroline Lee.

Katherine Lauderdale by Francis Marion Crawford (as DPL) (07:46:24) — Interesting story about a young couple in New York.

Katherine Lauderdale Volume 2 by Francis Marion Crawford (as DPL) — a bit of an open ending, but OK.

Die Herren der Grünen Insel by Kiera Brennan (33:04)– I was glad I could switch between reading and listening.

The Spell/Sword book 1 by G Derek Adams (05:08) — got this one for free from the narrator in exchange for an honest review on audible.

Finished books:

 

February
Für König und Vaterland – Der Wechselbalg by Susanne Gerdom (400p)–contains vampires, werewolves, and whatnot. A fun read, but incomplete (it’s the start of a new series)

AnimA (473p) by Kim Kestner — a great (if very heavy) book about ethics, moral, belief.

Freestyler by Katja Brandis (420p)– a really great book for young adults about body enhancement

Spiegelseele by Rebecca Pax (316p) — OK criminal story, not totally convincing

March

Die Liebe meines Vaters by Sabine Eichhorst (363p) – Loved this book, although the blurb is misleading

Feine Leute by Joan Weng (330p) — not a good book, unfortunately. The idea was nice enough, but it lacked everything, especially tension, which is a must for a detective story

The Child of the Moat by I. B. Stoughton Holborn — It’s on the book suggestion list here, so I suggested it for DP, and I loved it.

Die Herren der Grünen Insel by Kiera Brennan (959p) – a historical novel about 12th Century Ireland. Very violent stuff, similar to the ‚Game of Thrones‘ series, so nut my cup of tea, really.

Elathar – Das Herz der Magie by Rachel Crane (526p) aka Brigitte Melzer – a fantasy novel. Nicely done, but too light, and too predictable.

Im Jahr des Affen by Que Du Luu (288p) — a lovely YA ‚coming-of-age‘ book. Very funny.

Rezension: Que Du Luu – Im Jahr des Affen

Que Du Luu: Im Jahr des Affen;koenigskinder-verlag; HC; 285 S., €16,99
Que Du Luu: Im Jahr des Affen;koenigskinder-verlag; HC; 285 S., €16,99

 

Inhalt:

Mini möchte nichts lieber sein als ein typischer Teenager. Im Freundeskreis gelingt ihr das auch, nicht so jedoch in ihrer Familie, oder im Chinarestaurant, welches ihr Vater betreibt. Als dieser ins Krankenhaus kommt, muss Mini das Restaurant führen und sich gleichzeitig um ihren Onkel kümmern, der zu Besuch aus Australien angereist ist. Dabei ist Mini frisch verliebt und würde sich am Liebsten nur um Bela kümmern – so heißt der Junge ihrer Träume.

 

Meine Meinung:

Es ist gar nicht so einfach den Inhalt zusammenzufassen ohne zuviel Preis zugeben.

Mini hat mit diversen Problemen zu kämpfen, und zwar von allen Seiten. Die Deutschen können es nicht verstehen, dass Mini so gar keine Erinnerung an ihre Flucht aus Vietnam hat (dabei war sie erst drei Jahre alt als ihr Vater mit ihr floh), und dass sie auch nicht übermäßig daran interessiert ist. Sie lebt aber im Hier und Jetzt, und ist ein ganz normaler Teenager mit all den Problemen die das mit sich bringt.

Als ihr Onkel (der ältere Bruder ihres Vaters) zu Besuch kommt, ist dieser empört dass Mini weder die chinesische Sprache beherrscht, noch etwas über die Kultur oder ihre Vergangenheit weiß.

Ungerechterweise lastet er das Mini an, obwohl doch ihr Vater ganz offensichtlch versäumt hat, Mini diese Dinge zu vermitteln. Ihr Vater hat aber anscheinend seine Vergangenheit verdrängt — jedenfalls ist er anfangs nicht zu glücklich, dass sein Bruder das alles wieder aufrührt.

Nach einem Herzinfarkt und einem weiteren Zusammenbruch kommt Minis Vater ins Krankenhaus, und jetzt hat Mini plötzlich das Restaurant und die beiden Mitarbeiter am Bein (von Onkel Wu ganz zu schweigen).

Mit Bao, dem Koch, streitet sie sich, erfährt dann aber von ihm so einiges über die Flucht. Der andere Mitarbeiter, Ling, hat keine Arbeitsgenehmigung.

Das Restaurant läuft sehr schlecht, ich habe mich das ganze Buch über gefragt, wie es überhaupt laufen kann, denn Geld kommt wenig herein. Anscheinend bekommen Bao und Ling fast kein Geld, und es gibt diverse offene Rechnungen, wie Mini erfährt als sie die Post öffnet.

Es gibt diverse Verwicklungen, und wir Deutschen bekommen einen Spiegel vorgehalten, die Chinesen aber auch. Die Situationskomik die sich aus dem Aufeinanderprallen zweier so verschiedener Kulturen ergibt ist wundervoll beschrieben.

Überhaupt vereint der Roman diverse Genres sehr gelungen: es ist ein bisschen eine Komödie, ein Bildungs- und Entwicklungsroman. Es gibt hier keinen vorgehaltenen Zeigefinger, keine Vorwürfe oder dergleichen, trotzdem erfährt man eine Menge, und wer ehrlich ist, wird sich selbst wiedererkennen.

Es gibt eine Szene in einem noblen Café-Restaurant die urkomisch ist, gleichzeitig aber aufzeigt, wie verschieden die Kulturen sind — etwas, das auch durch die Sprache erklärt wird, denn es sind oft chinesische Worte eingestreut, die erklärt werden und das Buch und die Leser bereichern.

Oft sind es Kleinigkeiten, die die Unterschiede ausmachen, wie zum Beispiel, dass schmatzen und schlürfen hier verpönt ist. Und auch wenn ich weiß, dass dies (und ausspucken) in China zum guten Ton gehört, finde ich es unangenehm. Zum Glück beruht das auf Gegenseitigkeit, und wir haben viele Eigenschaften, die für einen Chinesen unangenehm oder zumindest absonderlich sind.

Mini durchleidet all diese Situationen. Besonders schlimm wird es, als ihr Onkel Minis Schwarm Bela mit einbezieht. Mini schämt sich eh schon wegen ihres Pickels, ihrer Klamotten, und überhaupt, und dann muss Bela auch noch das Essen mit Wu, Bao und Ling einnehmen. Eine Katastrophe, zumindest in Minis Augen.
Sie fürchtet, dass dies alles Bela endgültig vertreiben wird, zumal sie vermutet, dass er nicht aus einem derart ärmlichen Elternhaus kommt wie sie.

Es hat mir großen Spaß gemacht, auf diese leichte und humorvolle Weise einen Spiegel vorgehalten zu bekommen, und wie Mini habe auch ich eine Menge Stoff zum nachdenken bekommen.

Ein sehr vergnügliches Buch mit Biss das man unbedingt lesen sollte.

 

 

 

 

Ist Bücherbloggen Arbeit?

Tobi von Lesestunden hat einen ganzen Fragenkatalog zusammengestellt. Mal sehen, ob ich das alles beantworten kann und möchte.

 

Wie entscheidest du, ob du über ein Buch bloggst oder nicht?

In der Regel blogge ich über Rezensionsexemplare für die ich mich beworben habe. Oft habe ich an einer Leserunde zu dem Buch teilgenommen, mitunter ist es nicht an eine Leserunde gebunden. Sehr selten blogge ich über Bücher die ich nicht als Rezensionsexemplar erhalten habe.
Woher nimmst du deine Inspiration für neue Beiträge?

Da ich selten über andere Themen als Rezensionsexemplare blogge kann ich diese Frage nicht beantworten.
Was willst du mit deinem Blog erreichen?

Im Grunde habe ich kein Ziel. Falls es jemanden interessiert, was ich schreibe, freut es mich, aber da fast nie jemand kommentiert kann ich das eh nicht beurteilen.
Wie viel Zeit nimmst du dir für das Verfassen eines neuen Beitrags?

Soviel Zeit wie nötig ist um meine Gedanken zu formulieren, Korrektur zu lesen, eventuell zu korrigieren oder zu ergänzen.

Wie oft erscheint in deinem Blog ein Beitrag?

Da gibt es keine feste Regel. wenn mir außerhalb von Rezensionen etwas einfällt blogge ich darüber, aber eine Routine habe ich bislang noch nicht geschafft.
Bloggst du regelmäßig und hast feste Tage bzw. Abstände in denen Beiträge erscheinen?

Nein, es hängt davon ab, ob ich ein Buch zu Ende gelesen habe, und ob mir sonst noch was einfällt.

Hast du einen festen Tag, an dem du Blogbeiträge schreibst und dich um deinen Blog kümmerst?
Nein.
Hast du mehrere Beiträge fertig verfasst als Entwurf, oder veröffentlichst du jeden Beitrag sofort?

Wenn ich mal einen Entwurf speichere vergesse ich ihn prompt und er wird nie veröffentlicht.
Hast du Hilfsmittel, wie einen Planer, eine App oder irgendein Gadget?

Nein.
Schreibst du deine Beiträge direkt in WordPress bzw. der Blogsoftware, oder zuerst auf Papier oder in anderer Software?

Ich schreibe direkt in WordPress.
Schreibt du die Beiträge auf einmal, oder in mehreren Schritten?

Ich schreibe alles auf einmal.
Hast du schon einmal einen Beitrag komplett verworfen, weil du mit der Qualität nicht zufrieden warst?

Nicht, dass ich mich erinnern könnte.

Wo schreibst du deine Beiträge (z.B. immer auf dem iPad Pro in der Badewanne)? Gibt es ein Bild von deinem „Blogarbeitsplatz“?

Am Laptop. Davon gibt es kein Bild.
Bloggst du alleine oder mit anderen zusammen?

Ich blogge alleine.
Machst du für deine Beiträge eigene Fotos? Wenn ja, welche Rolle spielen sie für dich und wie bereitest du sie auf? Wie viel Zeit investierst du für deine Fotos?

Manchmal mache ich eigene Photos, manchmal greife ich auf die Cover der Verlage zurück. Ich passe Farben und Schärfe an und speichere im Webformat.
Besprichst du auch Rezensionsexemplare und wie gehst du damit um?

Überwiegend. Ich gebe meine Meinung wieder, versuche dabei aber fair zu sein. Das bedeutet, dass ich sachlich bleibe auch wenn mich ein Buch richtig geärgert hat.
Wie wichtig sind für dich Social Media Kanäle und wie viel Zeit und Aufwand verbringst du, sie zu pflegen?

Ach, die pflege ich nur wenn ich mich daran erinnere.
Wie viel Zeit investierst du in technische Anpassungen und Pflege deines Blogs?

Wenn ich irgendwo mal ein Theme sehe, das mir gefällt, kann es schon vorkommen, dass ich es auf meinem Blog ausprobiere. Da kann dann schon mal ordentlich Zeit bei drauf gehen.
Was recherchierst du, bevor du ein Buch rezensierst?

Die üblichen Dinge: Verlag, Seitenzahl, Preis.
Machst du auch einmal eine längere Pause vom Bloggen?

Das kann schon vorkommen, obwohl ich versuche, den Blog am Laufen zu halten.
Beeinflussen dich andere Blogger oder Verlage über Themen oder Bücher zu schreiben? Wie groß ist dieser Einfluss?

Mitunter sehe ich etwas, das mich interessiert, das greife ich dann durchaus auf – so wie zum Beispiel diese ganzen Fragen. 😀
Wie entscheidend ist für dich die Aktualität eines Buches? Schreibst du lieber über aktuelle Bücher oder ist der Erscheinungszeitpunkt egal?

Meine Rezensionsexemplare sind aktuelle Bücher, aber wenn ich einen Klassiker höre oder lese, kann ich auch durchaus darüber schreiben. Das Erscheinungsdatum ist mir absolut egal.

Rezension: Kiera Brennan – Die Herren der Grünen Insel

Kiera Brennan: Die Herren der grünen Insel; geb.; Blanvalet, 960 S.; 19,99€
Kiera Brennan: Die Herren der grünen Insel; geb.; Blanvalet, 960 S.; 19,99€

 

Inhalt:

Wir befinden uns im 12 Jahrhundert A.D. Irland, die ‚Grüne Insel‘ ist zersplittert. Diverse kleine Könige kämpfen um Territorien und Macht, der Hochkönig kann sie nicht befrieden. Die alte und die neue Religion prallen genauso aufeinander wie die sehr verschiedenen Persönlichkeiten denen wir in diesem Roman begegnen. Egal ob Männlein oder Weiblein, jede/r hat so seine eigenen Motive und Ideen, da ist es für einen Feind von außen ein Leichtes, das Land zu unterwerfen. Weiterlesen

Rachel Crane: Elathar – Das Herz der Magie

Rachel Crane: Elathar - Das Herz der Magie;
Rachel Crane: Elathar – Das Herz der Magie; cbt; broschiert, 528S.; €12,99

Inhalt:

Elathar ist der Bastardsohn des Königs von Tharennia. Anlässlich der Hochzeit seines jüngeren Halbbruders, Carandir, ist er auf die Königsburg zu Naranor gekommen.

Aber feindliche Kräfte sind am Wirken, die dem Königshaus ein Ende setzen, und die Herrschaft über das gesamte Reich an sich reißen wollen. Weiterlesen

Mogelpackung

Dadurch, dass ich für mein Leseforum oft Rezensionen schreibe die dann möglichst breit gestreut werden, habe ich mehr Accounts bei Buchhändlern als ich normalerweise hätte. Nun schicken die in regelmäßigen Abschnitten sogenannte Gutscheine, so wie den hier:

Wir schenken Ihnen 5 Euro*!

Ihr Gutscheincode lautet xxxx

Stöbern Sie in unserem breiten Angebot und lösen Sie bis zum 22. März 2016 Ihren 5 EUR-Gutschein* auf nicht-preisgebundene Artikel ein – das sind Hörbücher und Hörbuch Downloads, tolino eReader und Zubehör sowie die meisten internationalen eBooks und internationalen Bücher.

Das hört sich ja im ersten Moment schön an, bis man dann das Kleingedruckte liest (das in diesem Fall nur über einen Link zu erreichen war und nicht Inhalt der email war).

*Bitte beachten Sie bei der Einlösung Ihres Gutscheins:
– Wert: 5,00 EUR, Mindestbestellwert 25 EUR
– gilt nur für nicht-preisgebundene Produkte
– ist bis einschließlich 22. März 2016 gültig
– ist pro Person und/oder Bestellung nur 1 x einlösbar
– eine Barauszahlung des Gutscheins ist nicht möglich.

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I. B. Stoughton Holborn: The Child of the Moat

 

I. B. Stoughton Holborn: The Child of the Moat 1557 A.D. A Story for Girls; G. Arnold Shaw, New York 1916
I. B. Stoughton Holborn: The Child of the Moat
1557 A.D. A Story for Girls; G. Arnold Shaw, New York 1916

PEEFACE

On the analogy of the famous apple, „there ain’t
going to be no“ preface, „not nohow.“ Children do
not read prefaces, so anything of a prefatory nature
that might interest them is put at the beginning of chapter
one.
As for the grown-ups the story is not written for grownups,
and if they want to know why it begins with such a
gruesome first chapter, let them ask the children. Children
like the horrors first and the end all bright. Many
grown-ups like the tragedy at the end. But perhaps the
children are right and the grown-ups are standing on
their heads. Besides they can skip the first chapter ; it is
only a prologue.

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