I. B. Stoughton Holborn: The Child of the Moat

 

I. B. Stoughton Holborn: The Child of the Moat 1557 A.D. A Story for Girls; G. Arnold Shaw, New York 1916
I. B. Stoughton Holborn: The Child of the Moat
1557 A.D. A Story for Girls; G. Arnold Shaw, New York 1916

PEEFACE

On the analogy of the famous apple, „there ain’t
going to be no“ preface, „not nohow.“ Children do
not read prefaces, so anything of a prefatory nature
that might interest them is put at the beginning of chapter
one.
As for the grown-ups the story is not written for grownups,
and if they want to know why it begins with such a
gruesome first chapter, let them ask the children. Children
like the horrors first and the end all bright. Many
grown-ups like the tragedy at the end. But perhaps the
children are right and the grown-ups are standing on
their heads. Besides they can skip the first chapter ; it is
only a prologue.

Im Rahmen meiner Tätigkeiten bei Librivox und Distributed Proofreaders stolpere ich regelmäßig über kleine Schätze der Literatur aus vergangenen Jahrhunderten.

Dieses Buch ist so ein Schatz. Es war ein Buchvorschlag auf Librivox. Ich stellte fest, dass es nur im Internet Archive vorhanden war, und aus irgendeinem Grunde kann ich von dort  zwar PDFs runterladen, aber meine ebookreader geben sie nicht wieder, und ich lese ungern Bücher am Computer. Also schlug ich es vor bei Distributed Proofreaders, damit es dann irgendwann als ebook auf Project Gutenberg vorhanden ist.

Ich hatte Glück, Jjz übernahm das Projekt und so kam es dann bald in die Proofreading Runden.

Tja, und dann habe ich eine Seite nach der anderen geprooft, aber eigentlich sollte ich nicht so viele Seiten am Stück machen, irgendwann lässt die Konzentration nach und es schleichen sich Fehler ein.

Ich habe dann einfach so weitergelesen, und es ist ein bezauberndes Buch. Die Geschichte spielt sich ab während der Herrschaft der ‚Bloody Mary‚, die das Land gewaltsam zum Katholizismus zurückführte nachdem ihr Vater Heinrich VIII es aus politischen Gründen von der katholischen Kirche getrennt und sich selbst zum Oberhaupt der Kirche ernannt hatte.

Natürlich kommen die üblichen Konflikte mit Schottland noch hinzu, so dass sich hier ein interessanter Mix ergibt.

Ich habe keine Ahnung wie das Buch damals aufgenommen wurde. Die Reaktionen heutiger (erwachsener) Leser sind unterschiedlich, so gab es zum Beispiel diesen Kommentar zu dem Projekt:

 

Erm… is anyone else reading this? Aline makes Mother Theresa look selfish and Annie look grumpy…

The author must have thought children were rather stupid and needed their saccharin served with a trowel.

(Wer auch immer Annie ist)

und später (vom selben Proofer):

 

I’ve finished it now. Yes, it was almost unbearably twee, but I have to admit I enjoyed it. And as the author himself says at the end:

Quote:
When, therefore, your learned uncle tells you that
the story is all wrong and that they did not fence with helmets
and that the curtsey was not invented till much later and that
the library is far too big and so on; you just tell him to write
you a sixteenth century story and then you send it to me, and we
will see how he gets along.

Auf goodreads gab es eine Bewertung, und diese mit einem Stern. Leider stand weiter nichts dabei, deswegen ist es müßig zu spekulieren was die Leserin zu dieser Bewertung bewogen hat. Ich kann nur vermuten, dass sie heutige Standards angelegt hat, und damit wird man dem Buch auf keinen Fall gerecht.

Eine deutsche Übersetzung scheint es nicht zu geben, aber wenn man englisch kann, kann man ein paar vergnügliche Stunden mit Aline, Audrey, Mrs Mowbray , Ian, Moll o‘ the graves etc. verbringen. Vielleicht gibt es ja auch bald eine Audioversion.

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