Mogelpackung

Dadurch, dass ich für mein Leseforum oft Rezensionen schreibe die dann möglichst breit gestreut werden, habe ich mehr Accounts bei Buchhändlern als ich normalerweise hätte. Nun schicken die in regelmäßigen Abschnitten sogenannte Gutscheine, so wie den hier:

Wir schenken Ihnen 5 Euro*!

Ihr Gutscheincode lautet xxxx

Stöbern Sie in unserem breiten Angebot und lösen Sie bis zum 22. März 2016 Ihren 5 EUR-Gutschein* auf nicht-preisgebundene Artikel ein – das sind Hörbücher und Hörbuch Downloads, tolino eReader und Zubehör sowie die meisten internationalen eBooks und internationalen Bücher.

Das hört sich ja im ersten Moment schön an, bis man dann das Kleingedruckte liest (das in diesem Fall nur über einen Link zu erreichen war und nicht Inhalt der email war).

*Bitte beachten Sie bei der Einlösung Ihres Gutscheins:
– Wert: 5,00 EUR, Mindestbestellwert 25 EUR
– gilt nur für nicht-preisgebundene Produkte
– ist bis einschließlich 22. März 2016 gültig
– ist pro Person und/oder Bestellung nur 1 x einlösbar
– eine Barauszahlung des Gutscheins ist nicht möglich.

 

Natürlich ist der Haken nicht besonders hervorgehoben, so dass ich ihn tatsächlich übersehen hatte (obwohl ich danach gesucht hatte). Erst als ich den Code eingab und es hieß, der Gutschein würde nicht angerechnet da ich den Mindestbestellwert nicht erreicht hätte, habe ich es dann entdeckt. Ich habe also die Bestellung storniert bzw nicht zu Ende ausgeführt. Doch bl0ß wieder eine Mogelpackung, wie enttäuschend. Einen Bestellwert in der Höhe finde ich utopisch, zumal Bücher nicht zu dem Sortiment gehören, für das der Gutschein gültig ist.

In Zukunft werde ich es also auch bei diesem Händler so machen, wie bei allen anderen: ich werde die email mit dem angeblichen Gutschein direkt löschen. Und ihr so? Macht ihr Gebrauch von solchen Aktionen?

 

 

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3 Gedanken zu “Mogelpackung

  1. Ich bekomme ab und zu Gutscheine von Gourmondo, oder wie sie heißen. 5 Euro Rabatt, wenn man für 30, 40 Euro bestellt. Zalando macht das auch gerne.

    Ich finde es beleidigend, für wie blöd Kunden, und zwar alle, nicht ich persönlich, gehalten werden. Inzwischen weise ich Outlook an, wenn ich so eine Mail bekomme, diese Firmen – Mials automatisch in den Junk-Mail-Ordner zu verschieben. Und zwar nicht wegen der Werbung an sich, sondern weil man für so blöd gehalten wird.

    Gefällt 1 Person

  2. Ich finde das jetzt ehrlich gesagt nicht so dramatisch. Solange man das noch vor Absenden der Bestellung deutlich mitbekommt, dass es so mit dem Gutschein nicht klappt, ist das doch nicht wirklich ein Problem.

    Auch oder gerade die Buchhändler haben halt auch nichts zu verschenken. Die müssen sehen, wie sie über die Runden kommen. Allerdings konnte ich auch tatsächlich schon zwei Mal so einen Gutschein ohne Mindestbestellwert einlösen. Da muss man halt einfach nachlesen, ob das geht, und ansonsten die Mail vergessen.

    Liebe Grüße
    Lilli

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    1. Da ist der Knackpunkt: anfangs ist es mir ein paar mal passiert, dass ich bestellt habe, bevor ich gerafft habe, dass der sogenannte Gutschein nicht zählt. Ich finde es gemogelt, weil sie nicht schreiben: bei einer Bestellung ab xxx € bekommen Sie x Rabatt. Nein, das verstecken sie ganz winzig klein am Ende der email, oder gar hinter einem Link. In meinen Augen ist das Nepp, und es ärgert mich.

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