Rezension: Linus Geschke – Die Akte Zodiac I – IV

Linus Geschke: Die Akte Zodiac 1 - 4; Edel Elements; Vier Teile
Linus Geschke: Die Akte Zodiac 1 – 4; Edel Elements; Vier Teile

Inhalt: Ein irrer Mörder macht das Rheinland unsicher. Seine Opfer und Mordmethoden sind so unterschiedlich, dass die Polizei anfangs keinen Zusammenhang sieht. Erst Profiler Brock meint zu erkennen, dass die Taten einem bestimmten Muster folgen: dem Vorbild des berüchtigten Zodiac Killers aus den USA der 60er Jahre. Er und das Ermittlerteam der Kripo Köln machen sich auf die Suche…

Diese Rezension bezieht sich auf alle vier Bücher der Serie, denn jeder der vier Teile für sich allein ergibt absolut keinen Sinn, nur alle vier zusammen ergeben ein Ganzes.

Meine Meinung:
Mit ‚Die Akte Zodiac‘ legt Linus Geschke einen spannungsreichen Roman vor. Warum ein Buch in vier Teile zerschnitten wurde, weiß vermutlich nur der Verlag. Als Käufer hätte ich die Finger davon gelassen, denn ich hasse Cliffhanger und die Tatsache, dass kein Teil für sich alleine stehen kann.

Ich hatte jedoch das Glück, dass der Edel Verlag mir die vier Teile zur Rezension zur Verfügung stellte, wofür ich mich bedanken möchte.

Von dem merkwürdigen Format mal abgesehen, hat der Roman alles, was man von einem guten Thriller erwarten kann.

Die Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet, auch wenn sie nicht alle wirklich sympathisch sind.
Auch die Nebendarsteller bleiben nicht farblos; und in all das ist die Geschichte des original Zodiac Killers geschickt eingewoben.

Als Leser ist man ebenso ahnungslos wie die Polizeibeamten Eva und Oliver; nur der Profiler Brock ist einen Schritt voraus.

Sowohl die ursprünglichen Zodiac Morde, als auch die Copykills, die Eva, Oliver und Brock untersuchen, sind spannend, desgleichen die Interaktion des Ermittlerteams, denn es läuft nicht alles so reibungslos, wie es wünschenswert und förderlich wäre: Animositäten und mangelndes Vertrauen lenken die Protagonisten mitunter etwas von ihren Zielen ab.

Als Leser bleibt man aber die ganze Zeit bei der Stange, auch wenn das Buch kein hohes Tempo hat.

Letztendlich rauft sich das Team zusammen, da sie einander brauchen, wollen sie auch nur einen Hauch einer Chance haben, das Verbrechen aufzuklären.
Ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung wer der Killer ist; nur bei einem Protagonisten lag ich mit meiner Vermutung richtig. Die Auflösung hat mich überrascht, aber nicht 100% überzeugt, was natürlich daran liegen mag, dass mein Vorstellungsvermögen einfach nicht ausreicht.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Ein solider Thriller den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

 

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