Wunderweiße Nächte (Rilke Projekt) Schönherz & Fleer

Schönherz Fleer: Rilke Projekt: Wunderweiße Nächte; CD, 0:57h, Lübbe Audio, 12,95€

Mit dem “Rilke Projekt: Wunderweiße Nächte” ist dem Komponisten Duo Schönherz & Fleer etwas großartiges gelungen!

Die Kompositionen passen ausgezeichnet zu den ausgewählten Texten Rilkes, und auch die ausgesuchten Interpreten konnten mich, bis auf Cäthe, überzeugen. 

Die Lyrik Rilkes wird uns auf diese Weise in sehr schöner Form nahegebracht. 

Die ausgesuchten Texte drehen sich um Liebe, Gott, Weihnachten, Sturm, Schnee… alles rund um Herbst und Winter. Rilkes Lyrik ist eindringlich, nicht kitschig, sondern sehr aussagekräftig. Sie beschreibt, und man kann sich total hineinversetzen. Unterstrichen wird dies durch die untergelegten Kompositionen und die verschiedenen Interpretationen — mal Sprechen, mal Gesang. 

Alles passt auf wundersame Weise zusammen, es ist ein großartiges Hörerlebnis bei dem alle Sinne angesprochen werden. 

Normalerweise gehe ich nicht auf das Cover ein, aber in diesem Falle wäre es eine sträfliche Vernachlässigung, es nicht zu erwähnen. 

Das Cover der CD ist wunderschön gestaltet; in schwarz-weiß, mit Gold. Innen liegt ein Heftchen bei mit den Texten der ausgesuchten Stücke, so dass man mitlesen kann, so man es denn möchte. Außerdem sind die Interpreten abgebildet, und natürlich gibt es eine kleine Einleitung durch das Komponisten Duo. 

Mit 12,95€ ist diese CD jeden Cent wert, denn sie wird sicher ein Favorit jeder Musik/Lyriksammlung werden. Man kann sehr schön abtauchen, sich berieseln lassen, oder zuhören und reminiszieren — je nach Gemütslage und Stresslevel. Man wird auf jeden Fall am Ende entspannter sein. 

In meinen Augen ist diese CD ein Muss für jeden Rilke Fan und die, die zwar den Namen kennen, aber außer dem Panther eigentlich nichts von Rilke kennen (so wie ich, bevor ich diese CD hörte). 

Ich bedanke mich bei Bastei Lübbe für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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Rezension: Luca Di Fulvio: Als das Leben unsere Träume fand

Luca Di Fulvio: Als das Leben unsere Träume fand; übersetzt von Barbara Neeb, Katharina Schmidt; Bastei Lübbe; TB 768 S., €12,00

Zuerst sind es Albträume

Worum es geht: Rocco und Rosetta aus Italien, sowie Raquel aus Russland verschlägt es aus den verschiedensten Gründen nach Buenos Aires, Argentinien. Alle Drei hoffen auf einen Neuanfang, auf eine Verbesserung ihrer bisherigen Lebensumstände, aber das Leben wirft ihnen Knüppel zwischen die Beine. Sie alle müssen schreckliche Dinge erleben, bevor sie irgendwann Hoffnung schöpfen können. 

Bei diesem Buch tue ich mich schwer, eine Rezension zu schreiben. Auf der einen Seite hat es einen gewissen Unterhaltungswert, ist flüssig geschrieben, und für ca 3/4 des Buches auch recht spannend. Auf der anderen Seite war es mir persönlich viel zu gewalttätig (Gewalt um der Gewalt willen, nichts, was die Handlung des Buches wirklich vorangebracht hätte); einige Entwicklungen waren vorhersehbar, und es gab auch gewisse Ungereimtheiten, wie zum Beispiel die Sprachbarriere, die schon nach kurzer Zeit überhaupt nicht mehr vorhanden war, obwohl unsere Protagonisten sich mehr oder weniger ausschließlich in Kreisen bewegen, wo sie wenig bis gar nicht mit der Landessprache konfrontiert werden. ​

Das Thema der Emigration nach Argentinien im 19. und 20. Jahrhundert ist sehr interessant, desgleichen das Thema der vielen jüdischen Mädchen die ohne ihre Familien nach Buenos Aires kamen um hier ein besseres Leben zu finden. ​Über die Sociedad Israelita de Socorros Mutuos (später auch nach ihrem Gründer “Zwi Migdal” benannt), hatte ich vorher noch nie etwas gehört, von daher habe ich doch auch etwas mitgenommen.(Wer das Buch noch nicht gelesen hat sollte dieses auf keinen Fall googeln bevor er/sie mit lesen anfängt).​
​Wir lernen allerdings wenig darüber, wie die Argentinier selbst mit dieser Massenemigration umgingen, wir bewegen uns lediglich in den italienischen und jüdischen Kreisen der Immigranten.
Diese werden als durchaus hoffnungslos und gewalttätig beschrieben, wenngleich es für unsere Protagonisten und die Freunde, die sie finden, durchaus einen Hoffnungsschimmer gibt. ​

Da ich kurz vorher ‘Der Junge, der Träume schenkte’ gelesen hatte, fielen mir viele Parallelen auf, was mich mit dem Eindruck zurückließ: kennst du eines, kennst du alle.
Wen Gewaltorgien nicht abschrecken, und wer etwas über die Zustände in Italien, Russland, und Argentinien im Jahre 1913 erfahren möchte, kann ich dieses Buch empfehlen, denn es liest sich flüssig und ist durchaus unterhaltsam. Empfindsame Gemüter sollten besser die Finger davon lassen.

Ich bedanke mich bei Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.

Land im Sturm – Ulf Schiewe – Rezension

Ulf Schiewe: Land im Sturm; Bastei Lübbe; ebook, 929S.;€16,99

Deutsche Geschichte mal anders

Das Buch gibt einen Abriss der deutschen Geschichte über einen Zeitraum von etwa 900 Jahren.
Wir begegnen diversen Familien, und folgen ihren Spuren quer durch die Jahrhunderte.
Wir
fangen im Jahre 955 an, mit König Otto und den Kämpfen gegen die
Ungarn, gehen zu den Religionskriegen gegen die Wenden unter Heinrich
dem Löwen im 12. Jh, über den 30jährigen Krieg im 17. Jh zu den
Napoleonischen Kriegen im 19. Jahrhundert, wo wir schließlich mit der
industriellen Revolution zum Abschluss kommen. In jedem Abschnitt
begegnen wir den Nachkommen der Familien die wir im ersten Abschnitt
kennenlernen (und ein paar, die später hinzukommen).Anhand der Schicksale dieser Familien wird die Geschichte deutlich gemacht.

Dies ist ein ungewöhnliches, aber gelungenes Projekt. Ein Mammutprojekt, was auch in der Seitenzahl reflektiert wird; aber durch die Unterteilung in Abschnitte, und durch die Tatsache, dass wir immer auf bekannte Namen treffen, ist es sehr kurzweilig. Ungewöhnlich deshalb, weil es sich nicht auf eine Epoche konzentriert, sondern auf fünf, von denen die meisten nicht ursächlich zusammenhängen.
Das Buch führt uns zu Momenten und Plätzen in der Vergangenheit über die ich wenig bis gar nichts wusste, oder die ich nach Möglichkeit vermeide (30jähriger Krieg).
Den Lebenswegen der verschiedenen Familien zu folgen ist sehr interessant. Anhand der Namen, die sich wiederholen, weiß man immer sofort wer wer ist, und mit wem man es zu tun hat.
Obwohl die Familien in der Regel nicht viel von ihren Vorgängern wissen (schließlich liegen ja immer einige Jahrhunderte dazwischen), gibt es für den Leser einiges wieder zu erkennen.
Die Protagonisten sind so gut herausgearbeitet, dass es schwer fällt, sich am Ende eines Abschnittes von ihnen zu verabschieden. Man möchte gerne mehr erfahren, ihrem weiteren Lebensweg folgen.
Es gelingt Ulf Schiewe, den Leser zu fesseln und zu involvieren. Die Erlebnisse der Protagonisten sind eindringlich beschrieben, ohne dass der Autor in detaillierten Beschreibungen von Gewalt schwelgt — und in den diversen Kriegen gibt es natürlich jede Menge Gewalt.

Wir erfahren wie die Leute gelebt haben, wie die Häuser aussahen, wie die Arbeit vonstatten ging.

Das Schicksal der Leibeigenen berührt uns genauso wie das Schicksal der Soldaten, und das der Arbeiter, die vor dem Hunger in die großen Städte geflüchtet sind, wo ihre Perspektiven und Lebensbedingungen auch nicht besser sind als auf dem Land.

Natürlich kann man in einem Buch nicht sämtliche Epochen der Geschichte abhandeln, aber die Auswahl, die Ulf Schiewe getroffen hat, vermittelt einen ausgezeichneten Einblick in die Irrungen und Wirrungen die unser Land durchlief bevor es ein Staat wurde.

Wer historisch interessiert ist sollte dieses Buch unbedingt lesen, oder anhören, denn es gibt auch eine ausgezeichnet gelesene Hörbuchversion (gelesen von Reinhard Kuhnert).

Ich möchte mich bei Bastei Lübbe und Leserunden.de für die Bereitstellung des Leseexemplares bedanken.

Rezension: Martin Krist – Stille Schwester (Alanna 2)

 

Inhalt:

Ein Serienkiller hält die Berliner Polizei — besonders das Team um Henry Frei und Louisa Albers — in Atem.

Zusammenhänge zwischen den ermordeten Personen scheint es nicht zu geben, aber der Täter hinterlässt Botschaften am Tatort, so dass eine wilde Jagd beginnt, um den nächsten Mord zu verhindern.

Natürlich gibt es noch diverse andere Fälle, die die Aufmerksamkeit unseres Teams beanspruchen, unter Anderem ein verschwundener Teenager.

Meine Meinung:

Mit ‘Stille Schwester’ hat Martin Krist erneut einen Thriller vorgelegt, der es in sich hat.

Trotz des Hinweises im Titel, dass es ein zweiter Band zu einem Thema ist, ist es nicht erforderlich den ersten Band zu kennen, um Stille Schwester folgen zu können. Man sollte sich allerdings selbst den Gefallen tun und den ersten Band lesen…

Wie gewohnt bei Martin Krist, bekommt man alles, was einen spannenden Thriller ausmacht, und das Rätselraten und Bibbern fängt schon mit dem Prolog an!

Der Spannungsbogen wird durch das gesamte Buch aufrecht erhalten, man fiebert mit, und verdächtigt die falschen Personen. Die Auflösung ist schlüssig, die Charaktere glaubwürdig.

Obwohl die Fälle aufgeklärt werden bleiben so einige Fragen offen, was ich persönlich unbefriedigend finde — und die Fortsetzung lässt noch auf sich warten.

Trotzdem sehr zu empfehlen, nicht nur für Fans von Martin Krist.

Masaji Ishikava – A River in Darkness

Masaji Ishikawa: A River in Darkness: One Man’s Escape from North Korea; Risa Kobayashi – Übersetzer, Martin Brown – Übersetzer; Brilliance Audio; 5h54, Sprache: Englisch; € 16,58

 

Dies war kürzlich der Daily Deal bei Audible, und weil es sich interessant anhörte, habe ich es gekauft. Und angehört. Leider scheint es keine deutsche Übersetzung zu geben, aber wer englisch kann, sollte es unbedingt lesen oder hören. (Es ist als ebook kostenlos mit kindle unlimited).

Die Flucht im Untertitel macht nur einen relativ geringen Teil der Geschichte aus. Es geht hauptsächlich um das Leben, oder vielmehr Sterben in Nord Korea.

Nord Korea ist ja seit geraumer Zeit hier in den Schlagzeilen, aber da geht es es um die militärische Bedrohung für die gesamte Welt, die das Land repräsentiert.

Selbstverständlich wird das Militär im Buch auch erwähnt, aber es geht insbesondere um die erschreckenden Lebensumstände der Bevölkerung, denen diese schon seit Jahrzehnten ausgesetzt ist.

Natürlich ist uns allen bekannt, dass ein totalitäres Regime die Bevölkerung bespitzelt und unterdrückt, einsperrt, Gehirnwäschen unterzieht, oder erschießt, und aus unserer eignen Geschichte wissen wir, dass Planwirtschaft und der sogenannte Sozialismus zu großem Mangel an so ziemlich Allem führt, was man fürs Leben so braucht, und wie schrecklich die Bespitzelung und Gewaltherrschaft sind.

Aber dass als Folge von Planwirtschaft und Bürokratie eine ganze Bevölkerung verhungert war mir persönlich nicht gegenwärtig.

Masaji Ishikawa zeichnet ein erschreckendes Bild der Zustände in Nord Korea von Anfang der 1960er Jahre bis heute. Die Hoffnungslosigkeit, die Perspektivlosigkeit, der ständige Hunger und der Mangel an Komfort sowie an Hygieneeinrichtungen werden eindrucksvoll geschildert, desgloeichen die Willkür derer, die die Macht haben.

Das Buch endet damit, dass es dem Autor in Japan anfangs materiell nicht wesentlich besser geht als in Nord Korea: er wurde gar für einen Spion gehalten.

Meine online Suche ergab wenigstens diesen Link.

Die Geschichte ist also leider noch nicht zu Ende, und von einem Happy End keine Spur.

Das Buch hat mich sehr berührt, und ich bin entsetzt, dass man so gar nichts machen kann. Leider sind die Chinesen, die eventuell helfen könnten, ja politisch nicht sehr weit von den Nordkoreanern entfernt, und natürlich spielen die Medien (Zeitungen, Fernsehen) mal wieder eine sehr negative Rolle, und die japanische Regierung ist auch nicht besonders hilfreich.

Ich hoffe, dass die zurückgebliebene Familie des Autors noch lebt, und dass es ihm irgendwann irgendwie gelingt, sie nach Japan zu holen.

Die Erzählung wurde übrigens von Brian Nishii hervorragend gelesen.

 

 

Rezension: Michaela Saalfeld – Was wir zu hoffen wagten

Michaela Saalfeld: Was wir zu hoffen wagten; Bastei-Lübbe; ebook; 575 S. €9,99

 

Über dieses Buch (Klappentext)
Berlin, 1912: Felice träumt davon, Jura zu studieren, das aber ist Frauen im Kaiserreich verwehrt. Ihren Bruder Willi fasziniert die Welt des Films, doch er muss das väterliche Bankgeschäft übernehmen. Die Jüngste schließlich, Ille, ist in einer Ehe mit einem brutalen Mann gefangen. Drei Geschwister, drei Hoffnungen, drei Lebensentwürfe, die bei Ausbruch des großen Kriegs völlig auf den Kopf gestellt werden. Werden sich die Geschwister in den Trümmern ihrer Heimat neu finden? Ist die junge Republik auch für sie der Weg in eine neue Zeit?

Über die Autorin
Als Autorin und Historikerin hat sich Michaela Saalfeld ganz der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verschrieben. Mit ihrem Roman über die Anfänge der ersten deutschen Demokratie hat sie sich einen lebenslangen Wunsch erfüllt. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Meine Meinung:

Dies ist das beste Buch das ich dieses Jahr gelesen habe. Es erzählt schonungslos die Realität des ersten Weltkrieges am Beispiel Yperns (Ieper).
Die Gräueltaten die dort begangen wurden stehen für die Schrecken des gesamten ersten Weltkrieges.
Vieles war mir gar nicht bekannt, und ich war nicht die Einzige in unserer Leserunde die im Lesen innehalten musste um den Stoff zu verdauen.
Dies ist allerdings beileibe nicht das einzige Thema des Buches. Es geht um viel mehr:
sexuelle Belästigung in der Familie, häusliche Gewalt, und die Ohnmacht der Frauen der damaligen Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Frauenwahlrecht – Berufswahl für Frauen – Selbstbestimmung der Frau? Fehlanzeige. Unterdrückung wo man hinsieht.
Die Protagonistin Felice begehrt dagegen auf, und obwohl ich ihre Rebellion verstehen konnte, war sie mir über große Teile des Buches hinweg nicht nur unsympathisch — ich konnte sie nicht ausstehen.
Das hat mir jedoch das Buch nicht vergällt, im Gegenteil. Eine Protagonistin mit Ecken und Kanten und einem klaren Profil, die kein Übermensch und keine Heldin ist trifft man in der Literatur viel zu selten an. Außerdem gibt es viele Nebencharaktere die faszinierend sind und ihre Rolle spielen.

Sie alle machen eine –mitunter erstaunliche — Entwicklung durch.

Auch die Wissenschaft und Technik der Zeit macht rasante Fortschritte, sei es bei Film und Fernsehen, oder im Bereich der Luftschifffahrt — von den Chemiewaffen gar nicht zu reden.

Das Buch vereint alle diese Themen, verwebt sie zu einer faszinierenden, nachdenklich machenden Geschichte die lange nachwirken wird. Das alles passiert in einer wunderschönen Sprache, und ohne dass der moralische Zeigefinger erhoben wird.

Ein wirklich beeindruckendes Buch das man unbedingt lesen sollte.

Vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.

Review: Uncanny Valley by C. A. Gray

Author: C.A. Gray

Narrator: Melissa Williams

Length: 8 hours and 45 minutes

Publisher: Wanderlust Publishing

Released: Mar. 27, 2018

Genre: Young Adult, Science Fiction

Rebecca Cordeaux knows exactly what her future will hold: she will marry Andy, her crush of the last five years. Once Andy is ready to settle down, she’s sure he will discover that she is his soulmate. After several small parts on stage, Rebecca knows she can become a renowned actress. Her writing also shows promise as a future author. Robots perform most human jobs that can be automated, leaving many free to pursue their personal creative interests.

But Rebecca’s mother Karen fears the new world of robots, and insists her brilliant daughter join a university research team, studying the hazards of a complete robotic economy. Rebecca’s father Quentin was obsessed with the subject to a degree that even her mother considered absurd, prior to his untimely death. So long as she can
reserve enough of her time to pursue her true passions on the side, Rebecca half-heartedly agrees to join the research team, if only to please her widowed mother. There she joins a post-doc named Liam, whose conspiracy theories rival even those of her late father.


Liam is convinced that world Republic leader William Halpert’s worldwide challenge for researchers to develop synthetic creativity will lead not to the promised utopia, in which every kind of human suffering has been eradicated, but rather to an apocalypse. Rebecca, whose best friend is her own companion bot Madeline, writes Liam off as a bot-hating conspiracy theorist, just like her father was…until she learns that her father’s death might not have been due to mere happenstance.

With Liam’s help, Rebecca learns of an underground organization known as The Renegades, where Quentin Cordeaux was considered a legend. While Liam attempts to stop Halpert’s challenge if he can, Rebecca tries to unravel the mystery of what happened to her father. Did he and many of his contemporaries die for something they knew? Who is the mysterious informant who calls himself John Doe, and only seems to want to drive her out of harm’s way? And if Halpert’s challenge is answered, will it usher in a brave new chapter in humanity’s history… or were Quentin Cordeaux’s dire predictions right all along?

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The moment I saw that this audio book would go on tour, so to say, I volunteered. I love scifi, dystopies, fantasy etc, and the synopsis sounded promising.

 

Set in the not too far future, robots have taken over lots of work places, leaving those, whose places they fill in, poor and destitute.

As if this wasn’t enough, the world leader in robot technique, Halpert, challenges the intellectual elite to develop AI that can have emotions, and that can learn.

Data from Star Trek–The next Generation comes to mind. If you’ve followed this series, you’ll know that Data strives for getting the chip providing him with emotions, and ends up having to make a very difficult decision.

Here, the bots don’t have emotions, empathy or anything alike — yet — or have they?

Rebecca is about to find out. Is there actually a conspiracy going on? And what would be the consequences if Halpert & Co get their way?

 

The questions are answered within the book, although the ending promises a sequel.

It is not exactly an action story, lots of philosophical and ethical questions are raised and discussed, but there is some danger, and some action, too.

On the whole, it isn’t a predictable story, although I guessed who the ominous leader of the resistance was — and I guessed correctly.

I loved, that we have the pros and cons re:  AI in general, and empathic AI in particular.

Is one worse than the other? More dangerous to humankind? About to take over the world?

In our day and time, A.I. and Industry 4.0 are being broadly discussed, so the topic of the book is a very current one which concerns us all.

So, OK, we are being steered in a specific direction, but then, it is important to be aware of the consequences.

We all want our data to be protected, yet here I am, having a blog, using social media sites, and doing online purchases, profiting from all the technology that makes life so much easier.

So, this is a great book about a subject that concerns us all.

Narrator Melissa Williams does a great job, although I didn’t enjoy the high-pitched voice she used for Rebecca a lot — but of course that is very subjective,since I generally prefer a deeper voice.

I recommend this book not just to young adults, but to everybody.

I received this audiobook as part of my participation in a blog tour with Audiobookworm Promotions. The tour is being sponsored by C.A. Gray. The gifting of this audiobook did not affect my opinion of it.

By day, C.A. Gray is a Naturopathic Medical Doctor (NMD) with a primary care practice in Tucson, AZ, and she writes medical books under her real name (Dr. Lauren Deville). She lives with her husband, with whom she maintains a facetiously contentious movie review blog, and travels as often as they can get away. When not writing or seeing
patients, she does yoga, drinks red wine while eating dark chocolate, and consumes audiobooks like there’s no tomorrow!

 

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Narrator Bio

Melissa lives with her family, including two dogs and a cat, in the foothills of the Rocky Mountains near Denver, Colorado.

After having a corporate job for most of her life, and as a self-proclaimed introvert, she decided to leave corporate America to work from home. Voice overs had always tugged at her heart as something she would like to explore, so she attended some classes and landed with a company that taught her how to break in to the industry.

Loving to read, she explored the fast growing world of audiobooks and fell in love with it. She has ten audiobooks under her belt and is currently working on the 11th. Understanding that she should always be learning how to improve her skills, she is currently working with Sean Pratt.

When not talking to herself in a padded room, she can be found walking her dog, singing or fishing the Arkansas River.

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