Rezension: Hanna Caspian – Gut Greifenau – Abendglanz

Hanna Caspian: Gut Greifenau – Abendglanz; Knaur, 560 S, ebook, 9,99€

Wir befinden uns auf einem Gut in Pommern kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges.

Wir lernen die Gutsfamilie, ihre Pächter und Angestellten, sowie einige andere Personen aus den unterschiedlichsten Kreisen kennen, deren Wege sich früher oder später kreuzen.

Die historischen Fakten sind gut recherchiert, und die Charaktere sind sehr gut angelegt. 
Innerhalb von jedem Kreis gibt es gute, schlechte, und gleichgültige Personen. 
Keine dieser Personen ist nur gut, oder nur böse, sondern alle sind vielschichtig und deshalb überzeugend. 
Die drei ‘Kinder’ der Familie die auf dem Gut leben machen die größten charakterlichen Entwicklungen durch, besonders Konstantin, der älteste Sohn und zukünftige Erbe, und Katharina, seine jüngste Schwester. 

Beide haben ein Geheimnis, aber natürlich ist das Leben für die unmündige Katharina wesentlich schlimmer als für ihren zehn Jahre älteren Bruder. 

Die Mutter, Feodora, ist eine vom Ehrgeiz zerfressene, gewalttätige Person, der Vater, Adolphis, ist ein Schlappschwanz.

Die beiden Kinder die nicht mehr im Haus leben werden von ihren Geschwistern nicht vermisst. Sie haben denselben Dünkel wie ihre Mutter, was besonders bei Nikolaus sehr ausgeprägt ist. Er wird sicher mal ein glühender Anhänger Hitlers werden — die Anzeichen und Anschauungen sind schon da. 
Die Dienstboten sind auch interessant: im Grunde spiegeln sie die schlechtesten Eigenschaften ihrer Herrschaft wider, aber darauf kann man sie nicht reduzieren. Alle haben ihr Päckchen zu tragen, was sie mehr oder weniger würdevoll tun. 
Die Pächter haben Angst vor Neuerungen, was sicher nicht zuletzt auf ihre fehlende Bildung zurückzuführen ist. 
Mittlerweile schwelt es im Reich, die Arbeiter werden immer unzufriedener, und die Bürgerlichen mit Geld drängen in die Adelskreise — zumindest versuchen sie es. 
Alles steuert auf den 1. Weltkrieg zu. 
Wir verlassen das Gut und Dorf kurz nach Ausbruch des Krieges — ohne allerdings zu erfahren, wie es weitergeht. Zwei weitere Bände werden folgen, worauf man gespannt sein darf. 

Das ‘Downton Abbey in Hinterpommern’ aus dem Klappentext ist absolut gerechtfertigt. 
Es gibt Parallelen zu dieser beliebten Fernsehserie, was natürlich in der Natur der Sache liegt, denn die Lebensbedingungen der Adligen und Untergebenen waren sicher überall in Europa recht ähnlich. 
Es gibt aber auch genügend Unterschiede, zum Beispiel ist der Ton im Haus hier viel schärfer als wir es von Lady Cora oder ihrem Mann Robert gewohnt sind. Es gibt auch die Thomas Barrow und Sarah O’Brien Äquivalente, aber keinen Carson. 

Dieser Roman hat Spaß gemacht. Er ist gut geschrieben und zeigt die Gesamtsituation im Reich sehr schön auf, lebendig gemacht durch die doch sehr verschiedenen Charaktere und ihre äußeren und inneren Konflikte. 

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Rezension: Michaela Saalfeld – Was wir zu hoffen wagten

Michaela Saalfeld: Was wir zu hoffen wagten; Bastei-Lübbe; ebook; 575 S. €9,99

 

Über dieses Buch (Klappentext)
Berlin, 1912: Felice träumt davon, Jura zu studieren, das aber ist Frauen im Kaiserreich verwehrt. Ihren Bruder Willi fasziniert die Welt des Films, doch er muss das väterliche Bankgeschäft übernehmen. Die Jüngste schließlich, Ille, ist in einer Ehe mit einem brutalen Mann gefangen. Drei Geschwister, drei Hoffnungen, drei Lebensentwürfe, die bei Ausbruch des großen Kriegs völlig auf den Kopf gestellt werden. Werden sich die Geschwister in den Trümmern ihrer Heimat neu finden? Ist die junge Republik auch für sie der Weg in eine neue Zeit?

Über die Autorin
Als Autorin und Historikerin hat sich Michaela Saalfeld ganz der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verschrieben. Mit ihrem Roman über die Anfänge der ersten deutschen Demokratie hat sie sich einen lebenslangen Wunsch erfüllt. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Meine Meinung:

Dies ist das beste Buch das ich dieses Jahr gelesen habe. Es erzählt schonungslos die Realität des ersten Weltkrieges am Beispiel Yperns (Ieper).
Die Gräueltaten die dort begangen wurden stehen für die Schrecken des gesamten ersten Weltkrieges.
Vieles war mir gar nicht bekannt, und ich war nicht die Einzige in unserer Leserunde die im Lesen innehalten musste um den Stoff zu verdauen.
Dies ist allerdings beileibe nicht das einzige Thema des Buches. Es geht um viel mehr:
sexuelle Belästigung in der Familie, häusliche Gewalt, und die Ohnmacht der Frauen der damaligen Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Frauenwahlrecht – Berufswahl für Frauen – Selbstbestimmung der Frau? Fehlanzeige. Unterdrückung wo man hinsieht.
Die Protagonistin Felice begehrt dagegen auf, und obwohl ich ihre Rebellion verstehen konnte, war sie mir über große Teile des Buches hinweg nicht nur unsympathisch — ich konnte sie nicht ausstehen.
Das hat mir jedoch das Buch nicht vergällt, im Gegenteil. Eine Protagonistin mit Ecken und Kanten und einem klaren Profil, die kein Übermensch und keine Heldin ist trifft man in der Literatur viel zu selten an. Außerdem gibt es viele Nebencharaktere die faszinierend sind und ihre Rolle spielen.

Sie alle machen eine –mitunter erstaunliche — Entwicklung durch.

Auch die Wissenschaft und Technik der Zeit macht rasante Fortschritte, sei es bei Film und Fernsehen, oder im Bereich der Luftschifffahrt — von den Chemiewaffen gar nicht zu reden.

Das Buch vereint alle diese Themen, verwebt sie zu einer faszinierenden, nachdenklich machenden Geschichte die lange nachwirken wird. Das alles passiert in einer wunderschönen Sprache, und ohne dass der moralische Zeigefinger erhoben wird.

Ein wirklich beeindruckendes Buch das man unbedingt lesen sollte.

Vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.

Aufruf zum Boykott von Georg Holtzbrinck GmbH (besonders S. Fischer) und Macmillan

Seit Ende Februar dieses Jahres sah sich Gutenberg.org gezwungen, Deutschland den Zugang zu seiner Website mittels eines Geoblockers zu verwehren.

Was ist passiert? Der S. Fischer Verlag, eine Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Georg Holtzbrinck GmbH (in Amerika auch bekannt als der Verlagsriese  Macmillan), hat Gutenberg.org in Deutschland!!! vor ein Gericht gezerrt weil diese nach ihrem (amerikanischen) Copyright Bücher der Autoren Heinrich Mann, Thomas Mann, und Alfred Döblin veröffentlicht haben. gutenberg.org sitzt in den USA und agiert nach den dortigen Copyrightgesetzen, die sich von denen in Deutschland unterscheiden.

Trotzdem hat ein deutsches Gericht dem Kläger (S. Fischer Verlag) Recht gegeben.

Gutenberg.org sieht das zwar anders, und entsprechend ihrer Rechtsprechung tun sie nichts illegales, da sie aber eine gemeinnützige  Organisation sind die kein Geld einnimmt (außer Spenden), haben sie nicht die Mittel, einen langwierigen, kostspieligen Prozess durchzuziehen. Also wird jetzt wegen ein paar gierigen Verlagen ein gesamtes Land geblockt — dabei sind die meisten Bücher auf gutenberg.org auch in Deutschland in der Public Domain.

Wer mehr darüber wissen möchte, kann es hier nachlesen.

Ich rufe also alle auf, Bücher und Material zu boykottieren, die aus Verlagen der Verlagsgruppe Georg Holtzbrinck GmbH stammen! Bitte unterstützt gutenberg.org und teilt dies auf allen sozialen Medienseiten.

James Maxey: Greatshadow – Review and Giveaway

Author: James Maxey

Narrator: Jake Urry

Series: Dragon Apocalypse, Book One

Length: 13h 20m

Publisher: James Maxey

Released: May 29, 2017

Genre: Epic Fantasy

Greatshadow is the primal dragon of fire, an elemental evil whose malign intelligence spies upon mankind through every candle flame, waiting to devour any careless victim he can claim.

The Church of the Book has assembled a team of twelve battle-hardened adventurers to slay the dragon once and for all. But tensions run high between the leaders of the team who view the mission as a holy duty and the super-powered mercenaries who add power to their ranks, who view the mission primarily as a chance to claim Greatshadow’s vast treasure trove. If the warriors fail to slay the beast, will they doom mankind to death by fire?

 

James Maxey’s mother warned him if he read too many comic books, they would warp his mind. She was right. Now an adult who can’t stop daydreaming, James is unsuited for decent work and ekes out a pittance writing down demented fantasies about masked women, fiery dragons, and monkeys. Oh god, so many monkeys.

​In an effort to figure out how Superman could fly, James read a lot of science, books by Carl Sagan and Stephen Jay Gould and Stephen Hawking. Turns out, Superman probably wasn’t based on any factual information. Who would have guessed? Realizing it was possible to write science fiction without being constrained by the actual rules of science proved liberating for James, and led to the psuedo-science fiction of the Bitterwood series, superhero novels like Nobody Gets the Girl, and the steam-punk visions of Bad Wizard.

​In 2015, James was honored as the Piedmont Laureate by the United Arts Councils representing Orange County, Durham County, and Wake County. This is almost certainly a sign of the ongoing cultural decay gripping the nation.

​James lives in Hillsborough, North Carolina with his lovely and patient wife Cheryl and too many cats.

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Narrator Bio

Jake Urry has been narrating and producing Audiobooks since February 2016, and in that time has released 17 titles, including The Cryptic Lines by Richard Storry, White is the Coldest Colour by John Nicholl, and the PI Harlan Ulrich series by Ambrose Ibsen. His narration work is often dark and suspenseful, and he developing a reputation for Mysteries, Thrillers and Horrors. In 2017 Jake will be working on more work by John Nicholl and Richard Storry, along with a sprinkling of Fantasy adventures.

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Jake Urry does it again!

My first book narrated by Jake Urry was a psychological thriller, and his way of narrating really got to me. I then listened to his performances of an occult thriller series; so when I found out that he was the narrator of Greatshadow, and fantasy being my favourite genre, I absolutely ‘had’ to listen to it.

Now, the brain is a funny organ: when starting Greatshadow, at first I couldn’t help but picturing Harlan Ulrich, the main protagonist from the occult thriller series. I hasten to add, that this is none of Jake Urry’s fault, his narration was immaculate, as I’ve come to expect from him. So, I had some serious talking to myself, and after a while, Ulrich faded, and Stagger and Infidel came to the fore.

I thoroughly enjoyed the narration, the various characters and voices. The good thing is: I enjoyed the book as much as I enjoyed the narration!

Being an avid reader/listener of fantasy stories, I sometimes wonder what new stuff authors can still come up with, cause it seems I should have read it all by now.

Far from it! On the foreground, this is a book about mankind’s fight against the evil dragon, but there is so much more to it.

The world building is excellent, and the world is populated by very strong and different characters and fascinating races. The narrator’s perspective is a bit of a funny one, because he is dead. Yes, you read that right. And he isn’t the sort of ghost I would have expected, either, because he can still feel like a living being — only he can no longer act like one, which causes him a lot of frustration.

Then there’s Infidel, an invincible woman who doesn’t let anyone push her around.

There are mercenaries with various special abilities, there’s the knight in shining armour (and he isn’t as boring as I expected him to be, either). And of course there’s a representative of the church who claims to hold the one and only truth, and there’s his (and the church’s) antagonist, some sort of Antichrist. And then there’s the mysterious — well, sort of wise man, or wizard — who knows it all.

These are only the main characters, but the sidekicks are just as fascinating and memorable. I hope in a sequel we’ll get to know more about the Black Swan, for instance.

All these characters make for a hell of a mix in their common goal to slay Greatshadow, the most powerful dragon on earth, not least because their motivations for the mission are so very different.

The story is full of surprises, and it is funny in parts, too. The mix of action and reflection, disputes and building of friendships makes for great entertainment, and I highly recommend it.

I received this audiobook as part of my participation in a blog tour with Audiobookworm Promotions. The tour is being sponsored by Jake Urry. The gifting of this audiobook did not affect my opinion of it.

 

 

 

Greatshadow Giveaway: $10 Amazon Gift Card

Aug. 20th:
Seitenwinde
Reading for the Stars and Moon

Aug. 21st:
Dab of Darkness

Aug. 22nd:
Shh I Am Reading
CGB Blog Tours

Aug. 23rd:
Notes From ‘Round the Bend
Adventures Thru Wonderland

Aug. 24th:
terriluvsbooks
Jazzy Book Reviews

Aug. 25th:
The Book Addict’s Reviews
Lomeraniel
The Page Unbound

Aug. 26th:
WTF Are You Reading?
My World in Words and Pages
Book Lover’s Life
Elsie’s Audiobook Digest

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Jess and Tina’s Audio Book Bingo Challenge

Jess and Tina’s Audio book Bingo Challenge

 

Apparently, June Is Audio Book Month, and so I was challenged yesterday. I like challenges, and maybe so do you, so I thought I’d spread the word.

Check out either website for more information. Tina’s explained it well here.

This challenge runs for all of June 2017, so if you start today, you have 30 days.

I’m now off to check out which of my audio books suit the challenge. If you’re interested, you may find some suggestions for great audio books on my blog. A good one will be posted tomorrow, so watch this space.

 

Mid June, and I’ve listened to:

 

Assassain’s Fate (released within the last month)

Funny in Farsi (narrated by the author)

Brat Farrar  (narrator who has the same first initial as me)

That’s it. I listened to more books, but none that fit the above mentioned criteria. I’m currently listening to Christina Ricci’s rendition of ‘Little Women’, which would fit the ‘narrated by a famous actor’, but I won’t finish it this month. I’m job-hunting, so my listening time is somewhat reduced.

 

 

 

Review: Medicine for the Dead by Ambrose Ibsen (audio)

Medicine for the Dead by Ambrose Ibsen, narrated by Jake Urry, Ambrose Ibsen; audible: 5:32h

Synopsis:

Harlan Ulrich seems out of luck, but then he meets a former high school pal who offers him free lodging for a week in Exeter House. All Harlan is supposed to do, is doing a couple of rounds through the still empty house, which is being renovated, to make sure that no squatters ruin the place.

Harlan moves into the model apartment which is fully furbished, and he thinks himself in heaven — until strange things happen. Harlan soon feels threatened, and although he tries hard, there is no logical explanation for the goings-on in the house come night.

With nowhere else to go at such short notice, Harlan decides to figure out what is happening, and faces the evil spirits.

 

My thoughts:

I already thought The Sick House (The Ulrich Files #1) was creepy, but I was glad that I listened to about half of Medicine for the Dead in plain daylight!*

And then I made a mistake: I did what is my habit: I went to bed, listening to the book. And naturally, I couldn’t fall asleep. The story is super creepy, and I’m not just referring to the ghosts, or apparition, spirits or just visions — the things happening in real are what took my breath away and kept me from falling asleep. Oh, my, Harlan! There was absolutely no chance to fall asleep, or even stop listening until I knew the outcome! Let me give you one advice: don’t listen (or read) this book in bed! Jake Urry’s narration adds greatly to the effect, the creepy atmosphere, the terror Ulrich feels. It’s once again an excellent narration, transferring all the horror directly into your head. Well,maybe I’m especially susceptible, I don’t know. However, I think there’s an inherit fear of all things unknown and/or inexplicable in each of us, and Ambrose Ibsen’s story appeals to that fear — while Jake Urry does his best to make it seem real.

This is another great occult thriller, and I look forward to listening to book #3 (Darkside Blues) in that series. Watch this space, it will be part of a blog tour, and I’ll post my review on 2nd June.

Disclosure: I received this audiobook at no-cost from Audiobookworm Promotions. The gifting of this audiobook did not affect my opinion of it.

 

*Although this is part of a series, each book can be read as stand-alone, no knowledge of other books in that series is required to understand and enjoy them.

 

About the Author: Ambrose Ibsen

Once upon a time, a young Ambrose Ibsen discovered a collection of ghost stories on his father’s bookshelf. He was never the same again.

Apart from horror fiction, he enjoys good coffee, brewed strong.

Ambrose Ibsen has penned numerous horror and thriller titles, including The Ulrich Files, Transmission, The Demon-Hearted Series and the Winthrop House Series.

About the Narrator: Jake Urry

Jake Urry has been narrating and producing Audiobooks since February 2016, and in that time has released 17 titles, including The Cryptic Lines by Richard Storry, White is the Coldest Colour by John Nicholl, and the PI Harlan Ulrich series by Ambrose Ibsen. His narration work is often dark and suspenseful, and he developing a reputation for Mysteries, Thrillers and Horrors. In 2017 Jake will be working on more work by John Nicholl and Richard Storry, along with a sprinkling of Fantasy adventures.

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Newsletter Buchtipp

Michael Kardos: Bevor du mich findest

Aus meinem neuesten Newsletter:

Ein exclusiver Thriller von Michael Kardos:

Bevor du mich findest

Melanie lebt seit ihrem 4. Lebensjahr von der Außenwelt isoliert im Zeugenschutzprogramm. Damals hat ihr Vater ihre Mutter ermordet und konnte seitdem nicht gefasst werden.

Damit sie endlich leben kann, dreht Melanie jetzt den Spieß um: Wenn ihr Vater sie nicht findet, dann muss sie ihn eben finden, um frei zu sein – ein gefährliches Unterfangen …

Wir wissen ja alle, dass die Klappentexte nicht unbedingt viel mit dem Inhalt eines Buches zu tun haben, aber eigentlich sollen sie doch neugierig machen. Im oben zitierten Fall hat das bei mir eher den gegenteiligen Effekt: Wieso muss eine vierjährige von der Außenwelt isoliert im Zeugenschutzprogramm leben? Man hätte sie doch einfach mit neuem Namen in eine Familie geben können. Klein, wie sie damals war, hätte sie die Ereignisse sicher nach kurzer Zeit vergessen und wäre auch unauffindbar gewesen (es sei denn, ihr Vater ist ein CIA Mann oder sowas). Und warum sollte der Vater es auf die Tochter abgesehen haben? Das ergibt für mich überhaupt keinen Sinn.

Vielleicht sollte ich das Buch tatsächlich lesen, in der Hoffnung, überzeugende Antworten auf diese Fragen zu bekommen, aber irgendwie bin ich zu skeptisch, um die Zeit und das Geld zu investieren.

Wie seht ihr das?