Review: Treasure, built of Sand (audio) by S.W. Hubbard

S.W. Hubbard: Treasure, built of Sand (Palmyrton Estate Mystery Series #6); Narrator: Janelle Tedesco; audible audio: 7h35min; 23 Aug. 2019

Summary:

Another Man’s Treasure are hired to sell the contents of a beach house of a very rich family. Audrey is surprised, because the owners haven’t died, and don’t intend to move, and there are no antiques to sell.

Still, you don’t look a gift horse in the mouth, especially if it comes with a weekend spent in splendid surroundings.

However, where Audrey is, trouble isn’t far–she is like a magnet for mysteries.

So she ends up solving the death of a youth, and taking care of quite a lot of other problems along the way.

My Thoughts:

There are few mystery series I thoroughly enjoy and haven’t found fault with so far, and the Palmyrton Estate Sale Mystery series is one of them.

Although it has been a while since last I was in Palmyrton (virtually, of course), I immediately reconnected with Audrey and her crew, and with the latest addition of her husband and his large family.

Like in the previous books, all the characters are very believable, as are their trials and tribulations.

The book is rich in small details (like the aftermath of a huge storm), which adds to its authenticity.

The problems not related to the actual sale are of a kind most people have some knowledge about, but only those concerned really think about–at least I had never given it any thought.

The twists and turns the story takes are great, and in the end, it all somehow interlocks, showing Audrey where she definitely doesn’t want to go.

I was very happy that Janelle Tedesco found the time in her tight schedule to narrate this audio book. As usual, she did a fantastic job! Her character voices are very easy to differentiate, you always know exactly who is talking. As the cast of characters is large, this is no mean feat, especially since she manages to give all known characters the voices the listener is used to from the previous books.

The combination of S.W. Hubbard’s brilliant writing and Janelle Tedesco’s fantastic narration is something nobody should miss out on!

Info about the author

Info about the narrator.

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Rezension: Hanna Caspian – Gut Greifenau – Nachtfeuer

Hanna Caspian: Nachtfeuer (Gut Greifenau 2), Knaur TB, 560 S., ebook, €9,99

Inhalt:

Die Familie Auwitz-Aarhayn und ihre Bediensteten durchleben die Zeit des ersten Weltkrieges. Aufgrund ihrer Lage geht es ihnen noch vergleichsweise gut, wenngleich sich auch auf dem Gut die Lebensmittelknappheit bemerkbar macht.

Nikolaus ist im Krieg, Konstantin ist mit einer Verletzung und einer Kriegsneurose auf das Gut zurückgekehrt, Alexander ist aus der Schule zurück, und für Katharina hat sich nichts verändert. Ihre Mutter hält nach wie vor an ihren Heiratsplänen für sie fest.

Einige der Bediensteten wurden eingezogen, die anderen wursteln mehr oder weniger unverändert vor sich hin.

Mit Fortschreiten des Krieges wird die Situation für alle immer bedrohlicher, es gibt aber auch Lichtblicke.

Meine Meinung

Mit ‘Nachtfeuer’ hat Hanna Caspian eine gelungene Fortsetzung der Gut Greifenau-Saga geschrieben.

Die Charaktere entwickeln sich weiter — einige so, wie man es erwartet, andere können überraschen.

Es gelingt Hanna Caspian die Figuren so plastisch darzustellen, dass man mit fiebert.

Man freut sich mit Albert und Wiebke, ist empört und abgestoßen von Feodora, Anastasia, und einigen anderen, empfindet durchaus ein bisschen Schadenfreude für Adolphis, und hofft und bangt besonders für Konstantin und Katharina.

Im Vordergrund steht die Familie mit ihren Bediensteten, aber auch einige Dorfbewohner mischen mehr oder minder kräftig mit.

Alle haben so ihre kleinen oder großen Geheimnisse, und der Krieg ist nicht gerade zuträglich.

Überhaupt ist der erste Weltkrieg sehr gut in die Geschichte eingewoben: er wirkt sich natürlich auf die Geschicke aller aus, steht aber nicht im Vordergrund.

Durch diese Verquickung von Krieg und Familienschicksale bekommt man einen sehr guten Eindruck von den Umwälzungen, die der erste Weltkrieg für das gesamte Land mit sich bringt.

Ich würde den Roman daher nicht unbedingt als historischen Roman einordnen, er ist aber durch den historischen Kontext besonders interessant und vermittelt einen sehr guten Eindruck davon, wie es den Deutschen während des Krieges so gegangen ist.

Das Buch endet mit einem ‘Cliffhanger’, aber da der dritte Band inzwischen vorliegt, kann ich es verzeihen. Ich freue mich schon auf den Abschluss der Trilogie, denn ich muss unbedingt wissen, wie es mit Konstantin und Katharina weitergeht. Können sie dem Schicksal entkommen, das andere für sie vorgesehen haben?

Wer gerne Familiengeschichten liest und auch historisch interessiert ist, dem kann ich diese Trilogie nur ans Herz legen.

Der Schreibstil ist flüssig, und das Buch liest sich so weg, man merkt gar nicht, dass es über 500 Seiten sind.

Und jetzt habe ich eine Verabredung mit der Morgenröte…

Ich möchte mich bei Knaur für das Leseexemplar bedanken, sowie bei Literaturschock und Hanna Caspian für die Lese- und Diskussionsrunde.

Rezension:Andreas Brandhorst – Ewiges Leben

Andreas Brandhorst: Ewiges Leben, Piper Verlag, ebook, 704 S., €14,99

Inhalt:

Die Firma Futuria, gegründet mit der hehren Idee das Leben für die Menschheit zu verbessern, Krankheiten auszumerzen, und letztendlich den Menschen zur Unsterblichkeit zu verhelfen, hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt, und die Ziele haben sich geändert. Dies ist allerdings nicht offensichtlich, offiziell wird weiterhin daran gearbeitet, die ursprünglichen Ziele zu verwirklichen.

Die Journalistin Sophia wird von Futuria engagiert um anlässlich des 20jährigen Firmenjubiläums ein Firmenporträt zu erstellen.

Bei einer Feier kommt es zu einem Zwischenfall, und Sophia und ihr Kollege Borris untersuchen die Hintergründe.

Plötzlich finden sie sich in einem Sumpf aus Intrigen wieder.

Derweil sind Futurias Gegner auch nicht untätig, und alles läuft auf einen großen Showdown hinaus dessen Gewinner nicht feststeht.

Meine Meinung

Mit ‘Ewiges Leben’ ist Andreas Brandhorst ein großartiger, brandaktueller Thriller gelungen, der es wieder mal schafft heiße Eisen anzupacken und zum Nachdenken anzuregen, ohne dabei zu moralisieren.

Der Spannungsbogen wird konstant aufrechterhalten — was bei über 700 Seiten eine großartige Leistung ist.

Das Buch liest sich einfach so weg, man merkt die Länge überhaupt nicht, denn die Szenen und Protagonisten wechseln ständig, wobei alle quasi aufeinander zulaufen.

Sympathien und Antipathien die man im Laufe des Buches entwickelt muss man überdenken, denn es ist nicht alles so, wie es scheint.

Technische oder wissenschaftliche Kenntnisse braucht man nicht, um das Buch zu verstehen. Alles wird so erklärt, dass man jederzeit im Bilde ist.

Interessanterweise hat die Wirklichkeit die Fiktion in einigen Bereichen schon eingeholt, was doch irgendwie erschreckend ist.

Natürlich ist uns allen bewusst, dass die schöne neue Welt auch Schattenseiten hat, aber im Allgemeinen verdrängt man das. Im Buch werden wir mit den Schattenseiten konfrontiert und müssen uns damit auseinandersetzen.

Es ist ein tolles Buch, großartig recherchiert, sehr flüssig geschrieben, und absolut empfehlenswert.

Übrigens ist die Hörbuchvariante, gelesen von Richard Barenberg, auch sehr zu empfehlen. Richard Barenberg liest die Geschichte großartig. Leider ist die Kapiteleinteilung des Hörbuches absolut willkürlich, so dass man nicht ohne weiteres zwischen Buch und Hörbuch hin- und herspringen kann.

Vielen Dank an Leserunden.de und Piper Verlag für das Rezensionsexemplar.

Rezension: Hanna Caspian – Gut Greifenau – Abendglanz

Hanna Caspian: Gut Greifenau – Abendglanz; Knaur, 560 S, ebook, 9,99€

Wir befinden uns auf einem Gut in Pommern kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges.

Wir lernen die Gutsfamilie, ihre Pächter und Angestellten, sowie einige andere Personen aus den unterschiedlichsten Kreisen kennen, deren Wege sich früher oder später kreuzen.

Die historischen Fakten sind gut recherchiert, und die Charaktere sind sehr gut angelegt. 
Innerhalb von jedem Kreis gibt es gute, schlechte, und gleichgültige Personen. 
Keine dieser Personen ist nur gut, oder nur böse, sondern alle sind vielschichtig und deshalb überzeugend. 
Die drei ‘Kinder’ der Familie die auf dem Gut leben machen die größten charakterlichen Entwicklungen durch, besonders Konstantin, der älteste Sohn und zukünftige Erbe, und Katharina, seine jüngste Schwester. 

Beide haben ein Geheimnis, aber natürlich ist das Leben für die unmündige Katharina wesentlich schlimmer als für ihren zehn Jahre älteren Bruder. 

Die Mutter, Feodora, ist eine vom Ehrgeiz zerfressene, gewalttätige Person, der Vater, Adolphis, ist ein Schlappschwanz.

Die beiden Kinder die nicht mehr im Haus leben werden von ihren Geschwistern nicht vermisst. Sie haben denselben Dünkel wie ihre Mutter, was besonders bei Nikolaus sehr ausgeprägt ist. Er wird sicher mal ein glühender Anhänger Hitlers werden — die Anzeichen und Anschauungen sind schon da. 
Die Dienstboten sind auch interessant: im Grunde spiegeln sie die schlechtesten Eigenschaften ihrer Herrschaft wider, aber darauf kann man sie nicht reduzieren. Alle haben ihr Päckchen zu tragen, was sie mehr oder weniger würdevoll tun. 
Die Pächter haben Angst vor Neuerungen, was sicher nicht zuletzt auf ihre fehlende Bildung zurückzuführen ist. 
Mittlerweile schwelt es im Reich, die Arbeiter werden immer unzufriedener, und die Bürgerlichen mit Geld drängen in die Adelskreise — zumindest versuchen sie es. 
Alles steuert auf den 1. Weltkrieg zu. 
Wir verlassen das Gut und Dorf kurz nach Ausbruch des Krieges — ohne allerdings zu erfahren, wie es weitergeht. Zwei weitere Bände werden folgen, worauf man gespannt sein darf. 

Das ‘Downton Abbey in Hinterpommern’ aus dem Klappentext ist absolut gerechtfertigt. 
Es gibt Parallelen zu dieser beliebten Fernsehserie, was natürlich in der Natur der Sache liegt, denn die Lebensbedingungen der Adligen und Untergebenen waren sicher überall in Europa recht ähnlich. 
Es gibt aber auch genügend Unterschiede, zum Beispiel ist der Ton im Haus hier viel schärfer als wir es von Lady Cora oder ihrem Mann Robert gewohnt sind. Es gibt auch die Thomas Barrow und Sarah O’Brien Äquivalente, aber keinen Carson. 

Dieser Roman hat Spaß gemacht. Er ist gut geschrieben und zeigt die Gesamtsituation im Reich sehr schön auf, lebendig gemacht durch die doch sehr verschiedenen Charaktere und ihre äußeren und inneren Konflikte. 

Rezension: Andreas Eschbach – NSA (Audio)

Andreas Eschbach: NSA, Sprecherin: Laura Maire, Lübbe Audio, 22:15Std; 16,99€ ISBN: 9783838789156

 

Inhalt:

Wir befinden uns im Deutschland des Jahres 1942. Hitler hat das deutsche Volk vollkommen unter Kontrolle, nicht zuletzt dank ausgereifter Computertechnologie, welche eine lückenlose Überwachung eines jeden Bürgers ermöglicht.

Helene ist eine Programmiererin, und eine sehr gute dazu. Sie schreibt mit Feuereifer alle möglichen Programme, ohne sich über deren Konsequenzen im Klaren zu sein.

Nach und nach geht ihr jedoch auf, dass ihre Programme dazu beitragen versteckte Juden und andere Flüchtlinge aufzuspüren, und da ein geliebter Mensch zu dieser Gruppe gehört, muss sie auf Wege sinnen, ihn zu schützen.

Um ihn zu retten geht sie einen Deal ein…

Meine Meinung:

Dies ist ein großartiges Buch. Sehr verstörend, da ist man froh, dass Hitler noch keine Computer und heutige Technologie zu seiner Verfügung hatte. Er hat ja schon mehr als genug Schaden angerichtet mit den Mitteln, die ihm zur Verfügung standen. Nicht auszudenken, was er heutzutage gemacht hätte — aber halt, genau das hat Andreas Eschbach ausgedacht.
Und es ist schrecklich.
Es ist auch beunruhigend, dass wir heutzutage so viel online machen. Unsere ganzen Daten sind dort, für alle Welt zum Missbrauch zugänglich, denn wir (bzw unsere Daten) sind auch nur so gut geschützt wie die Server auf denen sie liegen — und die werden ja ständig spektakulär gehackt.

Und obwohl ich mir all dessen bewusst bin, empfinde ich es als angenehm. dass ich z.B. meinen Stromzählerstand online übermitteln kann.
Im Grunde, und besonders nach Lektüre dieses großartigen Romans, sollte man sagen: wehret den Anfängen — aber natürlich rechnet niemand wirklich damit, dass seine Daten derart missbraucht werden.

Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, und ich wünschte mir, dass es ins Englische übersetzt würde, damit viel mehr Leute es lesen könnten.

Laura Maire als Sprecherin hat ihre Sache großartig gemacht — sehr eindringlich, ohne theatralisch zu sein.
Ein fantastisches Hörerlebnis.

Wunderweiße Nächte (Rilke Projekt) Schönherz & Fleer

Schönherz Fleer: Rilke Projekt: Wunderweiße Nächte; CD, 0:57h, Lübbe Audio, 12,95€

Mit dem “Rilke Projekt: Wunderweiße Nächte” ist dem Komponisten Duo Schönherz & Fleer etwas großartiges gelungen!

Die Kompositionen passen ausgezeichnet zu den ausgewählten Texten Rilkes, und auch die ausgesuchten Interpreten konnten mich, bis auf Cäthe, überzeugen. 

Die Lyrik Rilkes wird uns auf diese Weise in sehr schöner Form nahegebracht. 

Die ausgesuchten Texte drehen sich um Liebe, Gott, Weihnachten, Sturm, Schnee… alles rund um Herbst und Winter. Rilkes Lyrik ist eindringlich, nicht kitschig, sondern sehr aussagekräftig. Sie beschreibt, und man kann sich total hineinversetzen. Unterstrichen wird dies durch die untergelegten Kompositionen und die verschiedenen Interpretationen — mal Sprechen, mal Gesang. 

Alles passt auf wundersame Weise zusammen, es ist ein großartiges Hörerlebnis bei dem alle Sinne angesprochen werden. 

Normalerweise gehe ich nicht auf das Cover ein, aber in diesem Falle wäre es eine sträfliche Vernachlässigung, es nicht zu erwähnen. 

Das Cover der CD ist wunderschön gestaltet; in schwarz-weiß, mit Gold. Innen liegt ein Heftchen bei mit den Texten der ausgesuchten Stücke, so dass man mitlesen kann, so man es denn möchte. Außerdem sind die Interpreten abgebildet, und natürlich gibt es eine kleine Einleitung durch das Komponisten Duo. 

Mit 12,95€ ist diese CD jeden Cent wert, denn sie wird sicher ein Favorit jeder Musik/Lyriksammlung werden. Man kann sehr schön abtauchen, sich berieseln lassen, oder zuhören und reminiszieren — je nach Gemütslage und Stresslevel. Man wird auf jeden Fall am Ende entspannter sein. 

In meinen Augen ist diese CD ein Muss für jeden Rilke Fan und die, die zwar den Namen kennen, aber außer dem Panther eigentlich nichts von Rilke kennen (so wie ich, bevor ich diese CD hörte). 

Ich bedanke mich bei Bastei Lübbe für das kostenlose Rezensionsexemplar.

Rezension: Luca Di Fulvio: Als das Leben unsere Träume fand

Luca Di Fulvio: Als das Leben unsere Träume fand; übersetzt von Barbara Neeb, Katharina Schmidt; Bastei Lübbe; TB 768 S., €12,00

Zuerst sind es Albträume

Worum es geht: Rocco und Rosetta aus Italien, sowie Raquel aus Russland verschlägt es aus den verschiedensten Gründen nach Buenos Aires, Argentinien. Alle Drei hoffen auf einen Neuanfang, auf eine Verbesserung ihrer bisherigen Lebensumstände, aber das Leben wirft ihnen Knüppel zwischen die Beine. Sie alle müssen schreckliche Dinge erleben, bevor sie irgendwann Hoffnung schöpfen können. 

Bei diesem Buch tue ich mich schwer, eine Rezension zu schreiben. Auf der einen Seite hat es einen gewissen Unterhaltungswert, ist flüssig geschrieben, und für ca 3/4 des Buches auch recht spannend. Auf der anderen Seite war es mir persönlich viel zu gewalttätig (Gewalt um der Gewalt willen, nichts, was die Handlung des Buches wirklich vorangebracht hätte); einige Entwicklungen waren vorhersehbar, und es gab auch gewisse Ungereimtheiten, wie zum Beispiel die Sprachbarriere, die schon nach kurzer Zeit überhaupt nicht mehr vorhanden war, obwohl unsere Protagonisten sich mehr oder weniger ausschließlich in Kreisen bewegen, wo sie wenig bis gar nicht mit der Landessprache konfrontiert werden. ​

Das Thema der Emigration nach Argentinien im 19. und 20. Jahrhundert ist sehr interessant, desgleichen das Thema der vielen jüdischen Mädchen die ohne ihre Familien nach Buenos Aires kamen um hier ein besseres Leben zu finden. ​Über die Sociedad Israelita de Socorros Mutuos (später auch nach ihrem Gründer “Zwi Migdal” benannt), hatte ich vorher noch nie etwas gehört, von daher habe ich doch auch etwas mitgenommen.(Wer das Buch noch nicht gelesen hat sollte dieses auf keinen Fall googeln bevor er/sie mit lesen anfängt).​
​Wir lernen allerdings wenig darüber, wie die Argentinier selbst mit dieser Massenemigration umgingen, wir bewegen uns lediglich in den italienischen und jüdischen Kreisen der Immigranten.
Diese werden als durchaus hoffnungslos und gewalttätig beschrieben, wenngleich es für unsere Protagonisten und die Freunde, die sie finden, durchaus einen Hoffnungsschimmer gibt. ​

Da ich kurz vorher ‘Der Junge, der Träume schenkte’ gelesen hatte, fielen mir viele Parallelen auf, was mich mit dem Eindruck zurückließ: kennst du eines, kennst du alle.
Wen Gewaltorgien nicht abschrecken, und wer etwas über die Zustände in Italien, Russland, und Argentinien im Jahre 1913 erfahren möchte, kann ich dieses Buch empfehlen, denn es liest sich flüssig und ist durchaus unterhaltsam. Empfindsame Gemüter sollten besser die Finger davon lassen.

Ich bedanke mich bei Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.