Rachel Crane: Elathar – Das Herz der Magie

Rachel Crane: Elathar - Das Herz der Magie;
Rachel Crane: Elathar – Das Herz der Magie; cbt; broschiert, 528S.; €12,99

Inhalt:

Elathar ist der Bastardsohn des Königs von Tharennia. Anlässlich der Hochzeit seines jüngeren Halbbruders, Carandir, ist er auf die Königsburg zu Naranor gekommen.

Aber feindliche Kräfte sind am Wirken, die dem Königshaus ein Ende setzen, und die Herrschaft über das gesamte Reich an sich reißen wollen.

Rissa ist die Tochter eines der letzten Zauberer — Zauberer werden gejagt und getötet, seit sie vor 40 Jahren versucht haben die Herrschaft an sich zu reißen.

Es ergibt sich, dass sowohl Elathar als auch Rissa auf der Flucht sind, und ihre Wege kreuzen sich. Gemeinsam versuchen sie, das Land vor den Feinden zu retten, wobei Rissa immer auf der Hut ist, ihre magische Begabung nicht zu verraten, denn sie weiß, dass ihr Leben verwirkt ist, sollte es je jemand herausfinden.

Die einzige Hoffnung die Feinde zu besiegen liegt darin, das Herz der Magie zu finden.

Meine Meinung:

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und lässt sich zügig lesen.
Die Welt, in der es angesiedelt ist, wird nicht sehr detailreich beschrieben, aber man bekommt eine gute Vorstellung von ihr.
Mir persönlich hätte es gefallen, ein bisschen mehr über den Alltag der Menschen Tharennias zu erfahren, aber durch die Gesamtsituation ist der Alltag überall aus den Fugen geraten. Die Menschen leben in Angst und Schrecken, viele sind auf der Flucht.

Elathar und ein paar Verbündete versuchen, den Menschen zu helfen, wozu auch Rissa ihren Teil beiträgt.

Als die Situation immer prekärer wird, beschließt Elathar endlich zu handeln.
Er muss das Herz der Magie finden und vernichten.
Rissa hat da so ihre eigenen Ideen.

Das Buch ist nicht gänzlich ohne Spannung, hat aber durchaus ein paar Längen. Ein paar Überraschungen waren jedoch hier und da eingestreut, und das Ganze ist sehr schön erzählt.

Man sollte nicht vergessen, dass es ein Jugendbuch ist. Ich habe keine Ahnung wie die Jugend von heute so drauf ist, aber als ich ein Teenager war, habe ich Bücher einfach nur gelesen, ohne mir irgendwelche Gedanken darüber zu machen. Entweder sie haben mir (inhaltlich) gefallen, oder nicht, aber ich habe nicht versucht, den Plot vorher zu ahnen oder so etwas.

Jetzt habe ich einen ganz anderen Ansatz, ich hinterfrage viel mehr, aber ich gehöre definitiv nicht zu der Zielgruppe, und deswegen wäre es ungerecht, das Buch zu kritisch zu beurteilen — nur, weil es von meiner Perspektive aus in Teilen ein bisschen zu vorhersehbar war.

Die Geschichte ist gut, mir gefällt die Idee, und, wenn ich ehrlich bin, gefällt mir auch das Ende.

Ich hatte im Laufe des Buches ein bestimmtes Ende erwartet, mit zunehmendem Wissen war ich mir aber nicht mehr sicher, ob dieses Ende auch so kommen würde.

Für mich bleib also die Spannung bis zur letzten Seite erhalten, auch wenn dies Buch für mich nicht unbedingt in die Kategorie: ‚Nägel abkauen‘ fällt.

Wer sich auf die Welt der Magie einlassen kann wird mit diesem Buch sicherlich ein paar nette Stunden verbringen.

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